Frauen holen beim Gehalt auf
Der Lohnrückstand von Frauen hat sich seit 15 Jahren nicht verändert. (© Foto: iStock)
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Hinter der Abkürzung GPG verbirgt sich ein Begriff, der für Zündstoff sorgt. GPG steht für Gender Pay Gap, den Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern. Dieser hält sich in Deutschland hartnäckig. Der Lohnrückstand von Frauen hat sich seit 15 Jahren nicht verändert. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Konstanz. Selbst bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und gleichem Betrieb verdienen Frauen im Durchschnitt zwölf Prozent weniger. Das liegt wesentlich daran, dass Frauen häufiger Familienpausen einlegen und häufiger Teilzeit arbeiten. Immerhin für die Zukunft wagt Hermann Gartner vom IAB eine optimistische Prognose. "Die zunehmend bessere Qualifikation der Frauen und die langsam sich verbessernden Möglichkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren werden über kurz oder lang auch auf die Einkommen durchschlagen und zu einer Verringerung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern führen", sagt Gartner.
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Richtig (und bedauerlich) ist, dass Frauen für gleiche Arbeit oft weniger Lohn erhalten als Männer.
Allerdings auch richtig ist, dass sie durch ihre höhere Lebenserwartung einen nicht unerheblichen Teil davon in Form von Rente wieder zurückbekommen.
Arbeit an sich ist ja kaum noch was wert, und "Frauenarbeit" war bei uns "traditionell" leider schon seit je her immer schlechter bezahlt als "Männerarbeit" (in den meisten Branchen)
Das kann nur politisch so gewollt sein, denn nachvollziehbare Gründe gibt es für diese Ungleichbehadlung ja definitiv nicht.
müsste lt. Statistik ein anderer Praktikant 1200 Euro bekommen haben. Der/Die möge sich bitte bei mir melden.
Ansonsten trete ich die Studie von Andreas Sarcletti am Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung in die Mülltonne.