Themen & Trends Neutrales Netz, genervte User

Das musste so kommen: In den USA liegen die ersten Klagen gegen die verordnete Netzneutralität vor. Und - Überraschung - PC-Nutzer nervt es, wenn dauernd Sicherheits-Meldungen aufpoppen.

Geklagt: Die klare Entscheidung der amerikanischen Telekom-Aufsicht FCC gegen bezahlte Überholspuren im Netz hat erste Klagen aus der Industrie nach sich gezogen. Die Branchenvereinigung US Telecom ging in Washington vor Gericht, und die Firma Alamo Broadband reichte eine Klage in New Orleans ein, berichtet die Washington Post. Das Prinzip der Netzneutralität besagt, dass alle Daten gleich behandelt werden müssen. Die FCC will ihrem Chef Tom Wheeler zufolge vier Grundsätze durchsetzen: Keine Blockaden, keine Tempobremsen, keine bezahlten Überholspuren sowie Transparenz.

Getrickst: Für viele Dienste im Netz ist für die erste Anmeldung eine E-Mail-Adresse nötig. Doch wer dafür immer seine Hauptadresse verwendet, wird bald mit Spam zugeschüttet. Für vieles sind sogar Einmal-Adressen die beste Lösung. Der deutsche E-Mail-Dienst Trash-Mail hat sein Angebot nun für Smartphones optimiert, so dass nun auch von unterwegs aus Einmal-Mail-Adressen komfortabel genutzt werden können (www.trashmail.com).

Gesichert: Für den Firefox-Browser ist ein Sicherheitsupdate veröffentlicht worden. Die Aktualisierung auf Version 36.0.4 schließt zwei gravierende Lücken und sollte umgehend installiert werden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das Update liegt für Windows- und Mac-Rechner vor, außerdem ist es auch für die Linux-Distributionen Debian und Ubuntu verfügbar.

Genervt: Je häufiger ein Warnhinweis am Computer eingeblendet wird, desto eher wird er vom Anwender einfach weggeklickt. Das ist das Ergebnis einer US-Studie, bei der die Reaktionen von Computernutzern mit Hilfe eines Magnetresonanz-Tomografen untersucht wurden. Schon bei der ersten Wiederholung binnen kurzer Zeit sind Nutzer weniger aufmerksam.