Textildiscounter Kik "Die meisten Kunden interessiert nur der Preis"

Heinz Speet, Gründer von Kik, spricht im Interview darüber, was sein Unternehmen aus den Brandkatastrophen in Fabriken in Asien gelernt hat.

Interview Von Caspar Dohmen

SZ: Vor zwei Jahren stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein, 1137 Menschen starben. Was haben Sie daraus gelernt?

Heinz Speet: Wir haben als eines der ersten Unternehmen in den Hilfsfonds eingezahlt und unsere Standards bezüglich der Lieferkette verändert. Das Unglück hat uns aber auch die Augen geöffnet, dass wir Rahmenbedingungen in unseren Lieferländern nicht als einzelnes Unternehmen, sondern nur gemeinsam mit anderen Unternehmen verändern können. So wurde von Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs das Bündnis Accord gegründet, um den ...