Test-Manipulation bei VW Vier hochrangige Manager müssen gehen

Audi-Vorstand Ulrich Hackenberg (links) und Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz müssen gehen.

(Foto: Reuters)

Die Manipulation von Abgastests bei Volkswagen hat weitere personelle Konsequenzen.

Nach Martin Winterkorn gehen nun auch der Audi-Vorstand Ulrich Hackenberg und Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz. Auch VW-Entwicklungsvorstand Heinz-Jakob Neußer und der US-Chef Michael Horn müssen ihre Posten räumen. Genaue Gründe sind bislang nicht bekannt. Sowohl Audi als auch Porsche sind Teil des Volkswagen-Konzerns - der in den Abgas-Skandal verwickelt ist.

Zuvor wurde bekannt, dass auch in Audi-Modellreihen eine Software steckt, mit der die Manipulation in Abgas-Tests möglich ist. Der Motor vom Typ EA 189 sei auch in Fahrzeuge der Modellreihen A1, A3, A4 und A6 eingebaut worden, sagte ein Audi-Sprecher.

VW hat Anfang der Woche zugegeben, dass in etwa elf Millionen Dieselfahrzeugen die Manipulations-Software eingebaut ist. Wegen Betrügereien bei Abgas-Tests hatten zuerst die USA reagiert und haben bereits strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen. Auch in Europa sind Fahrzeuge betroffen. Wie viele es sind, ist noch nicht klar.

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