Wer für den Paketversand innerhalb der Europäischen Union mehr bezahlt, sollte nicht unbedingt damit rechnen, dass das Paket dadurch auch schneller ankommt.

Zu diesem Schluss kommt das Europäische Verbraucherzentrum Kiel nach einem am Montag veröffentlichten Testlauf. Den letzten Platz belegte dabei die Deutsche Post: Die Hälfte der von Deutschland verschickten Express-Pakete ins europäische Ausland kamen nicht schneller an als gleichzeitig verschickte Standardpakete.

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Allerdings verlangt die Post für ein Expresspaket sieben Euro mehr - nämlich 23,50 Euro statt 16,50 Euro für die Standardsendung. Die Verbraucherschützer raten daher, Pakete vor Weihnachten etwas früher, dafür aber mit der Standardpost zu senden.

Für den Test versandten die Verbraucherschützer insgesamt rund 250 Pakete von Kiel aus in zwölf europäische Städte und umgekehrt.

Insgesamt kamen von 106 innerhalb von Europa verschickten Express-Paketen nur 52, also nicht einmal die Hälfte, schneller an als die vergleichbaren Standard-Pakete. Der Preisunterschied war dagegen zum Teil beträchtlich.

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(sueddeutsche.de/AFP)