Die Telekom-Tochter T-Online steigt in die Sprachtelefonie über das Internet ein. Die Umsätze der Telekom-Festnetzsparte T-Com könnten darunter leiden.
"Wir werden ab morgen Voice-over-IP zusammen mit neuen DSL-Tarifen in voller Funktionalität vermarkten", sagte Rainer Beaujean, Vorstandschef der Internettochter T-Online, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).
Ein Techniker putzt das Telekom-Logo auf der Cebit. (© Foto: AP)
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Auf der Computermesse Cebit hatte T-Online eine eigene Software für Internet-Telefonie vorgestellt. Allerdings blieb die Nachfrage in Deutschland gering.
Für den weiteren Jahresverlauf hatte Beaujean eine Ausweitung des Angebots bereits angekündigt. Konkurrenten wie United Internet, freenet und AOL bieten bereits Internet-Telefonie an.
Nach Ansicht von Experten wird vor allem die Telekom-Festnetzsparte T-Com durch eine Ausbreitung von Voice-over-IP (VoIP) Umsatzausfälle verbuchen.
Internet-Telefonate zwischen T-Online-DSL-Kunden sind gebührenfrei. Zum Start der neuen Tarife erhalten 3,5 Millionen T-Online-DSL-Kunden den Angaben zufolge zwischen 120 und 400 Freiminuten für Gespräche innerhalb des deutschen Festnetzes. Für jede weitere Minute ins deutsche Festnetz verlangt T-Online 2,9 Cent.
In Kürze wolle T-Online auch Videotelefonie über das Internet einführen.
(sueddeutsche.de/dpa/AFP)
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