Im Tarifstreit der Metallindustrie haben die baden-württembergischen Arbeitgeber das bundesweit erste Angebot vorgelegt. Eine Einigung scheint noch in weiter Ferne zu liegen.
Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber am Dienstag in Baden-Württemberg das bundesweit erste Angebot vorgelegt.
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Das in Sindelfingen vom Arbeitgeberverband Südwestmetall vorgelegte Angebot hat ein Gesamtvolumen von 3,0 Prozent an. Es besteht aus 2,5 Prozent linearer Lohnerhöhung und einem Konjunkturbonus von 0,5 Prozent für die Laufzeit des Tarifvertrages. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.
Einmalzahlungen kategorisch abgelehnt
Die IG Metall fordert für die Beschäftigten der Branche 6,5 Prozent mehr Geld und lehnt ein Modell mit Einmalzahlungen kategorisch ab. Bei dem Treffen in Sindelfingen (Kreis Böblingen) hatten mehrere hundert Metaller für höhere Einkommen protestiert.
Der Arbeitgeberverband begründete sein Angebot unter anderem damit, dass 30 Prozent der 1000 Mitgliedsbetriebe im Südwesten nur eine schwarze Null schreiben oder Verluste einfahren.
IG-Metall- Bezirksleiter Jörg Hofmann verwies bei der Gewerkschaftsforderung auf die glänzenden Gewinne und die vollen Auftragsbüchern der Unternehmen in Baden-Württemberg.
An diesem Mittwoch (28. März) wird die Große Tarifkommission der IG Metall über das Arbeitgeberangebot beraten. Am 31. März laufen die Tarifverträge für die bundesweit 3,4 Millionen Beschäftigten in der Branche aus. Die Friedenspflicht endet am 28. April. Danach sind Warnstreiks möglich.
(sueddeutsche.de/dpa)
Harte Kritik des Bayern-Präsidenten
Sind halt nur ein paar Bonzen und Millionen Werkbankler... da fallen die 3,5% der Letzteren schon mehr ins Gewicht ;-)
in der heutigen SZ steht in derselben Rubrik, daß die Bezüge der Bonzen um gute 16,5% steigen. Also ist schon Geld da. Also sind 3,5% nicht angemessen, sondern 16,5%. Und wenn es den Bonzen nicht paßt, dann sollen sie selbst hinter die Werkbank stehen und den Umsatz selbst erwirtschaften.