Bahn-Personalvorstand Margret Suckale hat den aufmüpfigen Lokführern ein verbessertes Lohnangebot gemacht - und zugleich Härte demonstriert.
Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn hat der Konzern der Lokführergewerkschaft GDL am Dienstag ein neues Angebot unterbreitet. Danach bietet die Bahn für eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde eine Tariferhöhung um 2,5 Prozent - zusätzlich zu den bereits angebotenen 4,5 Prozent, auf die sie sich mit den beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA geeinigt hatte.
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Personalvorstand Margret Suckale betonte in Berlin zugleich, die Bahn sei auf mögliche neue Streiks gut vorbereitet. "Wir glauben, dass sie beherrschbar sind." Der Konzern habe Notfallpläne aufgestellt und könne einen "eingeschränkten, aber zuverlässigen Fahrplan" anbieten.
"Wir fürchten den Streik nicht"
Suckale zeigte sich persönlich enttäuscht und verärgert über das Verhalten der GDL, die bereits einen Tag nach dem Scheitern der Moderationsgespräche zu ihren Maximalforderungen zurückgekehrt sei.
Abschließend sagte sie: "Wir müssen den Streik vermeiden, wir fürchten ihn aber nicht." Erneut lehnte sie die Forderung der GDL ab, einen separaten Tarifvertrag für die Lokführer abzuschließen. Dies würde den Konzern spalten und sei auch wirtschaftlich nicht vertretbar.
Die Friedenspflicht läuft am 30. September aus. Suckale zeigte sich zuversichtlich, dass mit dem GDL-Vorsitzenden Manfred Schell kurzfristig ein Verhandlungstermin anberaumt werden könne.
(sueddeutsche.de/AP)
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URL: http://www.tagesspiegel.de/2386959
"Wir fürchten den Streik nicht"
Das sagen 98% der Lokführer auch. Na, wenigstens ist man sich in einem Punkt einig. ;)
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