Radikaler Job-Abbau bei der Telekom-Tochter T-Systems: Das Unternehmen will rund 3000 Stellen der kriselnden Geschäftskundensparte nach Indien verschieben.
Die Deutsche Telekom will bei T-Systems 3000 Stellen streichen. Die Arbeitsplätze sollten zum neuen T-Systems-Partner Cognizant nach Indien verlagert werden, sagte Spartenchef Reinhard Clemens am Mittwoch. Betroffen sind demnach vor allem Anwendungsentwickler. Auch in den kommenden Jahren sei mit Jobabbau zu rechnen: "Jedes Jahr werden wir 3000 bis 4000 Stellen streichen", sagte Clemens am Mittwoch bei einer Investorenkonferenz in Bonn.
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Die Gewerkschaften hat der Telekommunikationskonzern nach eigenen Angaben über die anstehenden Stellenstreichungen informiert. "Wir sind uns einig, dass dieser Weg so verfolgt werden muss", betonte Clemens. T-Systems beschäftigt in der betroffenen Sparte Systemintegration weltweit bislang 15.000 Mitarbeiter, 8000 davon in Deutschland.
Die Telekom hatte ihre Partnerschaft mit Cognizant Anfang März nach einer langen Partnersuche bekannt gegeben. Die Unternehmen arbeiten im Bereich Systemintegration zusammenn, der insbesondere Großprojekte wie das Lkw-Mautsystem Toll Collect oder das Satellitennavigations-Projekt Galileo betreut. Telekom-Chef René Obermann hatte schon damals angedeutet, dass die Zusammenarbeit zu Stellenstreichungen führen wird. T-Systems war in letzter Zeit eines der Sorgenkinder des Telekom-Konzerns, da der Geschäftskundenmarkt hart umkämpft ist. Die Umsätze fielen 2007 um sieben Prozent, in Deutschland sogar um zehn Prozent.
Der Stellenabbau ist Teil des laufenden Sparprogramms, mit dem T- Systems die Kosten bis zum Jahr 2010 um rund 800 Millionen Euro senken will. Die Geschäftskundensparte ringt mit dem harten Wettbewerb, in dem sich das Unternehmen mit seiner Kostenstruktur im Hintertreffen sieht.
(sueddeutsche.de/AFP/dpa/mel)
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Die Mitarbeiter in Indien erreicht man doch bequem über das Indernet! Oder?
Auf nach Indien! Für die Menschen in Deutschland schlecht, für die T-Com prima. T-Com-Sparte ringt mit dem harten Wettbewerb? Nein, sie ringt mit den Menschen um jeden Centavo! Damit verschwinden natürlich auch die Kahl-Zenter und die Auskunft wird dann, wie in Großbritannien, von ein paar lieben Pidgin-Englisch sprechenden Indern übernommen.
Die keiner versteht, weil sie keiner versteht und die nicht verstehen, warum sie keiner versteht.
Die letzten kompetenten T-Com Auskunftstechniker verschwinden dann auch. Und der Rest hat dann nicht nur keine Ahnung, sondern keine Ahnung von garnix!
Nur eine Bitte: Es wird jetzt endlich Zeit, daß das "Deutsche" der Deutschen Telecom endlich verschwindet, das ist sie doch schon seit Jahren nicht mehr und ich fühle mich in der Zukunft davon einfach getäuscht. Wenn ich eine Alternative finde, werde ich dann auch noch den "nackten" Telefonanschluß kündigen und von einem anderen beziehen. Internet mit allem Zubehör funktioniert bei einem anderen Provider schon seit lange Jahre sowieso besser.
Die Deutsche Telekom will bei T-Systems 3000 Stellen streichen...
Auch in den kommenden Jahren sei mit Jobabbau zu rechnen: "Jedes Jahr werden wir 3000 bis 4000 Stellen streichen", sagte Clemens am Mittwoch bei einer Investorenkonferenz in Bonn.
Und wo sind die Herren Politiker und Presse-Leute die jetzt die Anti-T-systems-Kampagne lostreten? Müßten jetzt nicht andere in das TOLL-Collect Konsortium einsteigen? Wo bleiben die Strafen?
Die Begründung ist die gleiche lapidare wie immer: .. da der Geschäftskundenmarkt hart umkämpft ist. Die Umsätze fielen 2007 um sieben Prozent, in Deutschland sogar um zehn Prozent. Bitte in welchem Markt wird nicht hart gekämpft?? Wenn meine Umsätze fallen muß ich halt analysieren woran es liegt. Es muß ja nicht sein das es ausschließlich an den Löhnen hängt, aber laut dem Artikel scheint dies eine Tätigkeit zu sein die man nicht hochgradig automatisieren kann. Und schon lautet die Standard-Rechnung: Wieviel Manntage an Aufwand habe ich und was kostet mich es hier und dort??
Schade um die Arbeitsplätze. Aber ich finde es auch Schade das über den Vorgang das Medienecho um soviel geringer als z.B. bei Nokia ist!
Da sich die EU vorgenommen hat, die wettbewerbsfähigste Region weltweit werden zu wollen, bleibt eben nur noch Spielraum für Roboterarbeitsplätze.