A village woman walks with a boy as they migrate due to lack of water at Sami village

In Indien sind Tausende Kleinbauern auf der Flucht vor Dürre und Hunger. Sie flüchten in Camps, wo sie von der Regierung Wasser und Futter für ihre Tiere bekommen. Nahrungsmittelspekulation und Biosprit-Produktion treiben die Preise hoch. Die Staatengruppe G 20 schlägt Alarm.

Wetterexperten bestätigen, was die Bauern in Indien schon längst wussten: Es droht eine Dürre. Der Monsun, der normalerweise im Juni beginnt, lässt Mitte August noch immer auf sich warten. Er bringt 75 Prozent des jährlichen Regens. Deswegen halten sich nun die G-20-Staaten bereit, das Forum für schnelle Koordination auszurufen. Das Gremium war in Folge der von sozialen Unruhen begleiteten Lebensmittelkrise 2007/2008 gegründet worden.

Bild: REUTERS

14. August 2012, 12:40 2012-08-14 12:40:40  © Süddeutsche.de/Reuters/dapd/webj/jab/rus

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