So viel Öl wurde in der Nordsee seit Jahrzehnten nicht mehr aufgespürt: Norwegens staatlicher Energiekonzern Statoil ist auf zwei zusammenhängende Felder gestoßen, Hunderte Millionen Barrel Öl sollen hier gefördert werden. Damit hatte nicht einmal das Unternehmen selbst noch gerechnet.
Unerschlossene Ölfelder aufzuspüren wird immer schwieriger, doch den norwegischen Exploratoren ist es gelungen. Der staatliche Energiekonzern Statoil ist nach eigenen Angaben auf eines der größten Ölreservoirs in der Nordsee gestoßen, die in den vergangenen Jahrzehnten gefunden wurden.
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Norwegische Ölbohrinsel in der Nordsee: Jetzt hat das staatliche Unterhmen Statoil ein neues Riesenvorkommen entdeckt. (© via Bloomberg)
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Die Ölfelder Aldous und Avaldsnes seien großer als gedacht, teilte Statoil mit. Zudem seien sie miteinander verbunden. Der konzern schätzt, dass hier 500 Millionen bis 1,2 Milliarden Barrel Öl-Äquivalent liegen, der Einheit, in der in Rohöl enthaltene Energie gemessen wird. Der Wert könnte nach Ansocht von Experten bei bis zu 40 Milliarden Dollar liegen.
Das staatlich kontrollierte Unternehmen ist mit 40 Prozent an beiden Ölfeldern beteiligt. Statoils Vizepräsident Tim Dodson sprach von einer gigantischen Entdeckung. Es sei der größte Ölfund seit Mitte der achtziger Jahre. Nach den bisherigen Schätzungen handele es sich wahrscheinlich um eines der zehn größten Vorkommen, die bislang auf dem norwegischen Kontinentalsockel entdeckt worden seien.
Ölexperten hatten nicht mehr mit so einem großen Fund gerechnet: Der Analyst Trond Frode Omdal von der norwegischen Firma Securities ASA sprach von einer überraschenden Entdeckung. Die meisten Firmen hätten wohl jede Hoffnung auf einen großen Fund in der Nordsee aufgegeben gehabt, sagte Omdal.
Der Export von Öl ist entscheidend für die norwegische Wirtschaft. Aufgrund der vielen Ölvorkommen in dem Teil der Nordsee, den das Land kontrolliert, hat es einen Anteil am Öl-Weltmarkt, der fast genau so groß ist wie der aller EU-Staaten zusammen.
(dpa/dapd/jab/luk)
- Professur (w2) - Energietechnik– Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Nürnberg, Nürnberg
- Projektmanager (m/w) Bau / Energie / Facility– AMEOS Gruppe, Zürich oder Ameos-Region in Deutschland oder Österreich
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Ja, und interessant ist doch, dass der Fund als "gigantisch" durch alle großen Medien geht.
Wenn 20 Tage Öl ein großes Ölfeld bedeutet, was sagt das wirklich über die restlichen Ölvorkommen aus?
Gläubigen wie sozix sollte man besser nicht mit Fakten kommen.
Ich freue mich für Statoil und für die weltweite Energieversorgung.
Allerdings bei dem derzeitig weltweiten Verbrauch von 88 Mio. Barrel/ Tag, verlängert dieses die Reichtweite um ca. 6 -14 Tage.
Damit relativiert es sich leider wieder.
denn die Erölvorkommen sind doch schon alle längst ausgebeutet. Schließlich habe ich "die Grenzen des Wachstums gelesen" und bin als Grüner sowieso niemals bereit, meine Religion zu verleugnen.
Dafür habe ich nicht demonstriert, dass hier solche Unwahrheiten verbreitet werden!!
Sicher ist geplant, die Firma Shell mit der Ausbeute des Ölfundews zu betrauen. Schließlich ist in der Ostsee noch viel Platz für Öl.