Die Angst vor dem Jobverlust hält Malade auf den Beinen: Die Zahl der Krankmeldungen in deutschen Betrieben ging weiter zurück.
Die Fehlzeiten gingen um zwölf Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres zurück, berichtet die Zeitung Die Welt unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium.
Krankenschein: Immer weniger Arbeitnehmer bitten um seine Ausstellung. (© Foto: dpa)
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Jeder Arbeitnehmer fehlte demnach aus Krankheitsgründen im Schnitt 3,4 Arbeitstage, was 3,13 Prozent der Sollarbeitszeit ausmacht.
Niedrigster Stand seit 1970
Das ist der niedrigste Krankenstand in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung und im Westen seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970, wie die Zeitung schreibt.
Die Krankenstandsquoten gehen seit dem Jahr 2001 stark zurück. Arbeitsmarktforscher nennen dem Bericht zufolge als wichtigsten Grund die Angst der Arbeitnehmer, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit den Job zu verlieren. Ein weiterer Grund sei die schwache Konjunktur.
(sueddeutsche.de/AP)
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