Wenn es ums Geld geht, überlassen viele Kleinanleger am liebsten alles der Bank. Die beschränkt sich dann allerdings meist auf einen standardisierten Mix aus Investmentfonds. Und die Erträge fielen zuletzt eher bescheiden aus.
Die Zeiten, in denen es nur wirklich vermögenden Investoren vorbehalten blieb, sich das Vermögen durch eine Bank verwalten zu lassen, sind schon lange vorbei: Seit Anfang der neunziger Jahre bieten die deutschen Großbanken, die Sparkassen und die Volks- und Raiffeisenbanken auch Anlegern, die nicht ein paar hunderttausend Euro auf die Seite legen können, eine professionell gemanagte Geldanlage an.
Mit der Hektik an den Börsen wollen viele Anleger nichts zu tun haben. Sie überlassen die Verwaltung ihres Fondsdepots lieber ihrer Bank. (© Foto: Reuters)
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Der Service ist dabei aber beschränkt: Statt für die Kunden individuell ausgesuchte Wertpapiere zu kaufen, locken die Geldinstitute mit einer Mischung aus Fonds, die für alle Kunden gleichzeitig gilt.
Dieses Angebot stößt nach wie vor auf großes Interesse: Der Marktführer Deka, die Fondsgesellschaft der Sparkassen, verwaltet mehr als 300.000 solcher Depots. Allein bei den vier Großbanken, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Commerzbank und Dresdner Bank, sowie bei der Deka und den Genossenschaftsbanken sind rund 20,4 Milliarden Euro in der fondsgebundenen Vermögensverwaltung angelegt.
Unterdurchschnittliche Renditen
"Das Produkt ist im Prinzip für jeden Anleger geeignet, der Anlageentscheidungen nicht selbst treffen will und sich mit Sparbuch-Zinsen nicht zufrieden gibt", sagt Rüdiger Sälzle, Geschäftsführer des Münchner Fondsanalyse-Unternehmens Fondsconsult.
Wer allerdings die einzelnen Angebote bei der Vermögensverwaltung mit Fonds vergleichen will, hat es schwer: "Die Kosten sind für den Laien schwer nachzuvollziehen, und bei der Wertentwicklung gibt es keine öffentlich zugänglichen Vergleiche", sagt Sälzle.
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Mubarak-Prozess in Ägypten