Jetzt würde er seine Strategie ändern. Die operative Führung des Postgeschäftes würde nämlich künftig bei TNT liegen und Springer zum Juniorpartner im Postgeschäft mutieren.
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Als Strategiewechsel oder gar Notbremse bei Pin will Döpfner das offenbar nicht interpretiert wissen. "Das ist doch ein strategisch cleverer Schachzug. TNT ist ein logischer Käufer für Pin", meinen mit der Sache vertraute Personen.
Andere Probleme warten schon
Besser ein starker Partner aus der Branche als ein Untergang auf Raten, soll das wohl heißen - ein gesichtswahrender Abgang. Zurückgewiesen werden alle Gerüchte, der Strategieschwenk komme auf Druck des Aufsichtsrats zustande.
Döpfner persönlich steuere vielmehr gegen, heißt es. Für Pin zuständig ist im Springer-Vorstand Rudolf Knepper, der den Ausbau des Postgeschäftes stark vorantrieb.
Dieser Kurs ist Döpfner offenbar zu riskant geworden. Ob aus dem Zusammengehen von Pin und TNT etwas wird, ist aber noch nicht ausgemacht. Springer will nur abschließen, wenn es sich lohnt.
Sollte der Verkauf gelingen, könnte sich Döpfner wieder anderen Problemen bei Springer zuwenden: Die Auflagen der großen Gewinnbringer Bild und Bild am Sonntag sinken dramatisch, die teuren Internetzukäufe müssen integriert werden.
Die Expansion ins Ausland kommt nur stockend voran, gerade erst wurde das Projekt einer Boulevardzeitung für Frankreich wieder abgeblasen. Dazu kommt: Noch profitiert die Medienbranche nicht wie erhofft stark vom Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Es gibt also viel zu tun für Döpfner.
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(SZ vom 6.11.2007/bpr/mah)
Putin und Hollande streiten um Intervention in Syrien
Das Arbeitnehmerentsendegesetz wurde geschaffen, um inländische Anbieter vor ausländischen Wettbewerbern mit Dumpinglöhnen zu schützen. Hier soll nun der Noch-Monopolist Deutsche Post AG vor den in den letzten 9 Jahren entstandenen inländischen Wettbewerb geschützt werden, obwohl nachweislich die Löhne des überwiegenden Teils der alternativen Anbieter den vom DGB geforderten Mindestlohn von EUR/Stunde 7,50 erfüllen (siehe Erhebung der Bundesnetzagentur für Telekommunikation und Post, Bonn). Was soll das? Die Deutsche Post lebt seit 1998 mit der Konkurrenz auf dem inländischen Markt und hat im Jahr 2006 immer noch einen stattlichen Marktanteil von knapp 91 %, trotz der Lohndifferenzen! Was gibt es da eigentlich zu schützen???
Was sich momentan die alternativen Postdienstleister erlauben, kann in einem demokratischen Rechtsstaat und einer sozialen Marktwirtschaft überhaupt nicht angehen. ....
Doch, kann! Wenn Friede Springer die Busenfreundin der Bundesmerkel ist, dann ist die Bundesmerkel gegen Mindestlohn.
Bezeichnend war ja auch, dass die allerwenigsten der von Reportern befragten sogenannten "Demonstranten" seinerzeit bei dieser (von den Arbeitgebern bezahlten Scheindemonstration) Auskunft über ihren aktuellen Stundenlohn geben wollten. Maulkorb & pure Angst, das kam glasklar sogar über den Bildschirm rüber.
Und Gerster ist auch immer noch (!!!) SPD- Mitglied
Der Durchschnittslohn bei der PIN liegt nicht bei 8,26, sondern deutlich darunter. Das ist sogar nur das höchste der Gefühle, die 8,26, nachdem der PIN viel Behördenpost fast entzogen worden war, weil genau diese gleichzeitig bemerkten, dass sie die PIN mittels Hartz4 subventionierten. So gibt es nun da aufgestockte Stundenlöhne, wo dies für die PIN nötig wurde. Die restlichen Bereiche der PIN werden weiterhin von Dumpinglöhnen regiert.
Von mir aus kann die PIN mit TNT fusionieren. So entsteht nicht nur ein Briefdienstleister, sondern auch ein Packetdienstleister, alles dann in einem. Vielleicht schaffen sie es ja dann endlich mal marktwirtschaftlich zu existieren und nicht aufgrund von staatlichen Subventionen mittels Hartz4 und Dumpinglöhnen.
Was sich momentan die alternativen Postdienstleister erlauben, kann in einem demokratischen Rechtsstaat und einer sozialen Marktwirtschaft überhaupt nicht angehen. Und solange sie weiter ihre arrogante Kampagne fortsetzen, werde ich auch weiterhin sämtliche Post über die DPAG abwickeln. Ganz egal, ob ich dort mehr bezahle.