Der Chef greift durch: Telekom-Boss René Obermann hat nach Bekanntwerden des Skandals um die mutmaßliche Bespitzelung von Telekom-Managern und Konzern-Aufsichtsräten harte Konsequenzen angedroht. Bei Analysten herrscht blankes Entsetzen angesichts der massiven Vorwürfe.
"Fälle von Fehlverhalten müssen aufgeklärt werden und harte Konsequenzen nach sich ziehen", sagte Obermann der Bild-Zeitung. Falls sich die aktuellen Vorwürfe bewahrheiteten, widerspreche dies klar dem Verständnis der Telekom von Datenschutz. Obermann muss sich mit einer riesigen Bespitzelungsaffäre aus der Ära seines Vorgängers Kai-Uwe Ricke auseinandersetzen. Die Telekom hat bereits eingestanden, dass es beim Bonner Telefonriesen mehr als ein Jahr lang "Fälle von missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten" gegeben hat.
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"Die Kundendaten sind sicher"
An die Adresse der Kunden sagte Obermann: "Die Daten unserer Millionen Mobilfunk- und Festnetzkunden sind sicher." Er ergänzte: "Die aktuellen Vorwürfe, wenn sie sich bewahrheiten, widersprechen klar unserem Verständnis von Datenschutz." Die Telekom habe 240.000 korrekt arbeitende Mitarbeiter, die sein Vertrauen genössen.
An der Börse reagierten Analysten mit Fassungslosigkeit auf die Vorwürfe. "Ich war geschockt. Ein Telefonriese mit einem Abhörskandal - das ist ein dickes Ding", sagte Analyst Christoph Schmidt dem Fernsehsender n-tv. Der Aktie konnten die Anschuldigungen nichts anhaben - das Papier legte am Morgen leicht zu.
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel hat die Telekom mehr als eineinhalb Jahre lang Telefon-Verbindungsdaten eigener Manager und Aufsichtsräte ausgewertet. Damit sollten dem Bericht zufolge undichte Stellen in Vorstand und Aufsichtsrat sowie Kontakte zu Journalisten aufgespürt werden. Die Bonner Staatsanwaltschaft prüft deshalb die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verletzung des Datenschutzes.
Spähattacken offenbar konkret geplant und beauftragt
Die Telekom hatte am Wochenende eingeräumt, nach derzeitigen Erkenntnissen sei es 2005 und 2006 zu missbräuchlicher Nutzung von Verbindungsdaten gekommen. Die Vorfälle fallen damit in die Amtszeit des früheren Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke und des damaligen Aufsichtsratschefs Klaus Zumwinkel.
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Erster Arbeitstag als Chef der Deutschen Bank
Es scheint in Punkto Abhören und Video-Überwachung einen seltsamen Zusammenhang zu geben. Alles ist auch nur die Spitze eines Eisbergs. Die Regierung müht sich ab, irgend etwas auf die Reihe zu kriegen und die Wirtschaft ist schon viel weiter. Wie sagte im Falle Zumwinkel der Herr Thumann, Präsident des BDI, "wir sind alle ehrbare Kaufleute". Unanständige sind schwarze Schafe und somit eine kleine Minderheit. Zu dumm, dass die Minderheit immer größer wird!
Man darf indes schon ein gewisses System dahinter vermuten. Schließlich deckt der investigative Journalismus immer häufiger Fehlverhalten mit kriminellem Hintergrund auf. Um sich dieser unliebsamen Zeitgenossen, die ja doch nur verschiedene " ehrenwerte" Kreise stören, zu entledigen.
Den Anfängen kann man leider nicht mehr wehren, also es drakonische Strafen geben, falls man die Täter jemals erwischen sollte. Möglicherweise handelt es sich um abgetakelte Stasi-Offiziere, die ihr Handwerk verstehen. Und da muss man auch noch an Industriespionage denken. Also, der Bogen ist weit gespannt.
Betreff: Deine Spitzel sind überall...
Sehr viel schlimmer als den in den Nachrichten zum Abhörskandal hochputschten Internen Act der telekom
sollten die Onlinecommunitys in welchen jugendliche zu SCHEINIDENTITÄTEN animiert um sogenannte Freunde
auszuspionieren und zu überwachen - Beachtung finden. Hier werden unter dem Deckmantel von
Falschbehauptungen die performer von morgen, also unsere heutigen Schüler und die Jugend schon auf
STASI - Methoden gedrillt.
Eigenartigerweise finden diese Handlungweisen keine Beachtung. Schäuble will das Volk überwachen, das Volk
überwacht sich selbst, angefangen bei den Kiddis - mit mehr oder weniger lauteren oder unlauteren Mitteln.
Tittytainment pur auf ganzer Linie.
Das gezielte Abhören von Mitarbeitern ist bei solch gängigen Gepflogenheiten auf lokaler Ebene allemal erst
einmal noch mit im engen Rahmen von vertretbaren Firmeninteressen zu bewerten.
Wenn Stasimethoden schon an Kinder vermittelt werden welche dabei für den Kommerz verheizt werden ohne
dies selbst zu bemerken generiert der unerhörte Abhörskandal bei der telkom zur Farce.
Die Aufmerksamkeit der Obrigkeit von Landesregierung, Justitz, Kultusministerium, Schüler und oder
Lehrbeauftragte, was die Thematik in Richtung Bespitzelung betrifft, sollten sich einmal alle communitys global,
regional u. lokal zum vordringlich zu behandelnden Thema erklären.
... das BKA, der Verfassungssch(m)utz oder die NSA sitzt bei mir in der Leitung und behindert meine Kommunikation mit Freunden.
Wie war das mit dem Brief- und Fernmeldegeheimnis gleich noch?
Ja genau, jetzt weiß ich es wieder - man soll sich nicht darauf berufen, weil man sonst sofort verdächtig ist. Ach, ist doch unser Rechtsstaat etwas schönes ...
Bei Analysten herrscht blankes Entsetzen angesichts der massiven Vorwürfe.
Früher hätte die Politik sich empört und Journalisten nicht zuerst an den Börsenkurs gedacht. Tempi passati.
kriminelle Vereinigung in Sinne des §129 StGB? Die Gerichte sollte die Täter nicht mit Geldstrafen, sondern mit Gefängnis ohne Bewährung bestrafen.
Paging