Auch die Deutsche Bahn hat die Spitzel-Agentur der Telekom beauftragt, Mitarbeiter und "Personen im Konzernumfeld" auszuspähen. Die Aufträge für Bahn und Telekom glichen sich offenbar bis ins Detail.
Die Deutsche Bahn hat nach Informationen des Handelsblatts (Dienstag) Aufträge an dieselbe Firma vergeben, die für die Telekom Aufsichtsräte und Journalisten ausspähte.
"In der Branche ist bekannt, wann man Kühn holen muss." Auch die Bahn könnte in einen Spitzel-Skandal rutschen. (© Foto: ddp)
Anzeige
Ein Bahn-Sprecher hat bestätigte, dass es eine Geschäftsbeziehung zwischen der Bahn und der Network Deutschland GmbH gab. Deren Geschäftsführer Ralph Kühn hatte zugegeben, dass Network Deutschland im Telekom-Auftrag illegal Hunderttausende Verbindungsdaten ausgewertet habe, um telefonische Kontakte zwischen Journalisten und Mitarbeitern des Unternehmens nachweisen zu können.
Am Dienstag will sich der oberste Korruptionsbekämpfer der Bahn, Wolfgang Schaupensteiner, zu den Vorwürfen äußern.
Auch die Bahn ließ spitzeln
Der Bahn-Sprecher betonte, es gebe bei der Bahn "keine unzulässige Überwachung von Mitarbeitern oder externen Personen". Dass die Bahn jedoch externe Dienstleister mit Recherchen betraute, räumte er ein: "Im Rahmen unserer Korruptionsbekämpfung, die wir seit Jahren streng durchführen, haben wir in Einzelfällen im Rahmen des rechtlich Zulässigen auch externen Sachverstand in Anspruch genommen."
Die Frage, warum die Bahn für solche Nachforschungen ausgerechnet Network Deutschland engagiert hat, habe der Sprecher dem Handelsblatt nicht beantworten wollen.
Telefondaten und die Steuererklärung
Auch zur Dauer der Geschäftsbeziehung, zum Auftragsvolumen sowie zur Formulierung der Aufträge habe die Bahn keine Angaben gemacht. Network-Chef Kühn sei nicht erreichbar gewesen, hieß es in dem Bericht.
Nach Angaben eines Subunternehmers von Kühn gleichen sich die Arbeiten, die für Telekom und Bahn ausgeführt wurden, bis ins Detail.
"Es ging um die Ausforschung von Telefonverbindungen, Bankdaten und die komplette Durchleuchtung von Zielpersonen", zitiert die Zeitung den Computerexperten.
Mitarbeiter und "Personen im Umfeld"
Sogar Steuererklärungen seien beschafft worden. Ziele seien Mitarbeiter der Bahn und Personen im Umfeld des Konzerns gewesen. Zwei weitere Informanten bestätigten dem Handelsblatt, dass die Bahn gezielt an den Network-Chef Kühn herangetreten sei. "In der Branche ist bekannt, wann man Kühn holen muss", zitiert das Blatt einen Sicherheitsexperten.
Kühn "besorgt Daten, die man eigentlich gar nicht legal besorgen kann".
(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/hgn/jkr/tob)
Putin und Hollande streiten um Intervention in Syrien
Hallo liebe Leute,
kennt jemand den namen dieses Unternehmens?
Gibt es vielleicht eine Liste mit den Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben?
Ich denke, dass betrifft uns alle.
Vor einigen Tagen war ein Bericht über das Fraunhofer Institut.
Zukünftig werden wir vermutlich alle von der Wiege bis zur Bahre transparent sein.
Über Geomarketing Software in Kombination mit Handy Tracking
werden unsere Schleifspuren durch leben sehr gut zu verfolgen sein.
Bevor Sie dann zur Bank gehen haben die schon alle Informationen über ihr RATING!
Wenn die Gegend nicht so ganz gut ist in der Sie wohnen können Sie sich vielleicht den Weg spraren.
Sie wollen als Weinvertreter für eine Edelmarke arbeiten - kaufen selbst aber bei ALDI und LIDL ein?
SchülerVZ - nakcten Arsch gezeigt - jetzt über eine neue Software - download bei chip
trotz Löschen auffindbar?
StudiVZ - mal die falschen Töne erwischt?
Online Bewerbung - verschwindet nie mehr aus dem System des Unternehmens und wenn man Pech hat auch nicht mehr aus dem Internet!
Handy Tracking - Sie behaupten gesund zu sein - sind aber in der letzten Woche
3Mal beim Arzt gewesen.
Schöne neue Welt.
Und das Irre daran - das macht nicht die Politik sondern das ist es was Menschen anderen Menschen Gutes tun!
Zitat: "Anderes Beispiel: Sie beauftragen ein Umzugsunternehmen mit dem Transport ihrer Möbel, die Möbelpacker rammen mit ihrem Klavier die Tür des Nachbars zu Bruch. Dann haften ja wohl nicht sie, weil ihnen das Klavier gehört."Zitat
Na ja, ganz so einfach ist es ja nun auch nicht.
Der Möbelpacker handelt ja im Auftrag, also wirkt der Schaden gegen den Auftraggeber.
Nur mal so nebenbei gesagt.
Auch die Telekom, die DB oder wer sonst noch in diesem Sumpf zu verorten ist, haben eine Geschäftsführung. Schon mal was von Geschäftsführerhaftung gehört?
Oder sind diese Firmen führungslos? Kann da jeder machen was er will?
beim Klavier gehts um die Frage derzivilrechtlichen Haftung für ein Schadensereignis - da haftet das Umzugsunternehmen für den vom Erfüllungsgehilfen angerichteten Schaden.
Das ist eine ganz andere Baustelle als die von mir dezent angedeutete "Steuerverkürzung" - die als solche strafbewehrt ist.
Es gilt das Verursacherprinzip: In ihrem Beispiel ist mindestens der Bevollmächtigte zu bestrafen, womöglich auch Sie, wenn man nachweisen kann, dass der Bevollmächtigte mit ihrer Zustimmung handelte.
Anderes Beispiel: Sie beauftragen ein Umzugsunternehmen mit dem Transport ihrer Möbel, die Möbelpacker rammen mit ihrem Klavier die Tür des Nachbars zu Bruch. Dann haften ja wohl nicht sie, weil ihnen das Klavier gehört.
nun auf die Erfahrung dieser Firma zurückgreifen.
Datenbeschaffung, Datenverarbeitung und Datenauswertung waren ja offensichtlich nicht ganz von Erfolg gekrönt. Aber der Weg war doch schon im Ansatz recht gut.
Nur wie bekommt man die Daten von 82 Mio so strukturiert, damit man alle Leute auch manipulieren kann.
Meinetwegen: Du musst Merkel/Beck lieben oder die Strompreise sind ja nicht sooo hoch.
Paging