Siemens-Chef Peter Löscher beruft jüngere Top-Manager in Spitzenposten. Vier ältere Kräfte müssen gehen.
Siemens-Chef Peter Löscher und Aufsichtsratschef Gerhard Cromme wollen die Führungsspitze des Technologiekonzerns neu ordnen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sollen Wolfgang Dehen, Erich Reinhardt und Heinrich Hiesinger künftig die drei Geschäftsgebiete von Siemens leiten. Andere Top-Manager sollen gehen.
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Nach Angaben aus Konzernkreisen stehen bei der Sitzung des Kontrollgremiums am kommenden Mittwoch etliche wichtige Personalien auf der Tagesordnung.
Siemens hatte im Oktober angekündigt, die bisherige Bereichsstruktur des Konzerns zum 1. Januar 2008 komplett neu zu ordnen und durch die drei neuen Sektoren Energie, Industrie und Healthcare (Gesundheit) zu ersetzen. Der Konzern habe nun entschieden, wer die einflussreichen Posten erhalten soll, hieß es.
Überraschungskandidat für die Energiesparte
Wolfgang Dehen gilt demnach als Wunschkandidat der Konzernspitze für die Energie-Sparte. Er hat früher den an Conti verkauften Automobilzulieferer VDO geleitet. Die Wahl Dehens wäre eine Überraschung: Der Manager hat bislang noch nicht im Energiegeschäft gearbeitet und sich vor allem im Autozuliefergeschäft einen Namen gemacht.
Heinrich Hiesinger soll die Industriesparte von Siemens leiten. Er war ursprünglich als Personalvorstand vorgesehen. Die Industriesparte wird künftig mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro der größte und wichtigste Bereich bei Siemens sein.
Damit kommt Hiesinger eine Schlüsselrolle im Konzern zu. Medizintechnik-Chef Erich Reinhardt ist für die Leitung des neuen Gesundheitssektors vorgesehen. Personalvorstand und verantwortlich für die rund 470.000 Siemens-Beschäftigten soll als Nachfolger von Jürgen Radomski Siegfried Russwurm werden - derzeit noch Mitglied des Bereichsvorstands in der Medizintechnik-Sparte von Siemens.
Offenbar will die Konzernführung den Umbau zu einem personellen Neuanfang nutzen. Denn den Angaben zufolge sollen andere Vorstände ihre Posten verlieren. Demnach sollen die Vorstände Eduardo Montes und Rudi Lamprecht aus dem Amt scheiden.
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Erster Arbeitstag als Chef der Deutschen Bank
:-((
Wo es doch jetzt länger ALG I geben soll...mal schauen, ob auch bei diesen Herren das "fordern statt fördern"-Prinzip, welches mit der längeren Anspruchsdauer verknüpft ist, zum Tragen kommt.
Naja, als jugendliche Liebhaber würden die vorgeschlagenen Herren im Theater ja wohl nicht mehr durchgehen. Besonders der Kollege Reinhardt könnte - etwas geschminkt- durchaus schon in Produktionen wie z.B. im Schwank "Der verkaufte Großvater" eingesetzt werden.
Unter "jung" verstehe ich im Top-Management Herren um die 40.