Der ehemalige Siemens-Finanzvorstand, Heinz-Joachim Neubürger, verlässt den Aufsichtsrat von Pro Sieben Sat 1.
Insgesamt drei Vorstandsmitglieder von Pro Sieben Sat 1 haben in diesem Jahr bereits ihren Rücktritt eingereicht: Finanzvorstand Lothar Lanz und sein Marketing-Kollege Peter Christmann sind schon weg, Konzernchef Guillaume de Posch will Ende des Jahres gehen.
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Heinz-Joachim Neubürger im Jahr 2001 als Finanzvorstand von Siemens. (© Foto: dpa)
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Jetzt gibt es auch Veränderungen im Aufsichtsrat: Heinz-Joachim Neubürger, 55, hat Anfang dieser Woche nach SZ-Informationen seinen Abschied als Aufseher bei Pro Sieben Sat 1 mitgeteilt. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte das am Mittwoch: "Soweit wir wissen, hat Herr Neubürger sein Mandat niedergelegt."
Über die Gründe des schnellen Abgangs wurde nichts mitgeteilt. Neubürger wurde erst auf der Hauptversammlung im vergangenen Sommer in den Aufsichtsrat gewählt, jetzt zieht er nach einem Jahr von dannen. Er war bisher einer der Vertreter für den Londoner Finanzinvestor KKR im Aufsichtsrat. KKR und Permira halten die Mehrheit an Pro Sieben Sat 1. Neubürger ist nach wie vor für KKR tätig.
Der frühere Investmentbanker war von 1989 bis Anfang 2006 für Siemens tätig, unter anderem viele Jahre als Finanzvorstand. In dieser Funktion war er hinter Konzernchef Heinrich von Pierer der wichtigste Mann im Konzern. Mitte Juli teilte Siemens mit, dass der frühere Siemens-Vorstand, darunter auch Neubürger, auf Schadenersatz verklagt werden soll.
Aus Sicht der neuen Konzernspitze hat der frühere Zentralvorstand Schuld an der Korruptionsaffäre. Damit soll der Rücktritt Neubürgers als Aufsichtsrat aber nichts zu tun haben. Pro Sieben Sat1 präsentierte am Mittwoch einen Gewinneinbruch.
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(SZ vom 07.08.2008/jkr)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
... ja nur noch die Ausreise nach Italien in Silvio Berlusconis Fernseh- und Medienimperium.
Bei entsprechend wohlwollendem Verhalten seines neuen ""Ziehvaters" Berlusconi bekommt er dann auch "eigene Gesetze" und braucht eine Strafverfolgung nicht mehr zu fürchten.
Wie im alten Schlager "Mit 66 Jahren fängt die Karriere an, da gehst du nach Italien und fängst bei Silvio an ... ".