Sicherheitsheitfirma steht vor Rätsel 50 Kilo Gold - einfach weg

Eigentlich war es Routine: 300 Kilo Gold sollten von Paris nach Zürich fliegen - unter Aufsicht einer eigens auf solche Transporte spezialisierten Sicherheitsfirma. Doch angekommen sind nur 250 Kilo, Barren im Wert von 1,5 Millionen Euro sind verschwunden. Polizei und Sicherheitsleute rätseln.

Der Schreck bei den Mitarbeitern der Sicherheitsfirma dürfte groß gewesen sein. Sie waren dafür verantwortlich, 300 Kilogramm Gold ohne Verluste von Paris nach Zürch zu fliegen. Doch als die Air-France-Maschine in der Schweiz landete, waren es nur noch 250 Kilo. Zwei der elf Pakete fehlten - und damit Goldbarren im Wert von 1,5 Millionen Euro.

Mittlerweile wird vermutet, dass Diebe sie bereits am Donnerstag am Pariser Flughafen Roissy aus dem Flugzeug gestohlen haben. Wie ihnen das gelungen ist, bleibt vorerst allerdings rätselhaft.

Dass das Gold verschwunden war, fiel den Angestellten der auf Werttransporte spezialisierten Sicherheitsfirma erst am Freitag auf. Sie hätten die Maschine bis zum Abflug auf dem Rollfeld im Blick gehabt, versichern die Mitarbeiter. Die Diebe hätten daher "ganz bestimmt Komplizen am Flughafen gehabt", hieß es.

Transporte solcher Art würden täglich am Pariser Airport abgewickelt, teilte die Flughafenverwaltung mit. Der Flughafen Charles de Gaulle ist nach London-Heathrow der zweitgrößte in Europa.

Polizeiliche Ermittlungen wurden bereits eingeleitet. Diese gestalten sich laut den Ermittlern aber "komplex".