Die Krankenkassen fordern, dass der Staat die Kosten für die teure Impfung gegen Schweinegrippe übernimmt. Sonst drohen den Versicherten Zusatzbeiträge.
Vertreter gesetzlicher Krankenkassen haben Bund und Länder aufgefordert, die Kosten einer Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe zu übernehmen. Andernfalls müssten die Krankenkassen eventuell Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern erheben, warnte der Verband der Ersatzkassen (VDEK) in der Leipziger Volkszeitung.
Teure Impfung: Ein Arzt spritzt einer Patientin ein Grippeschutzmittel. (© Foto: AP)
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Die Kosten in Höhe von 600 Millionen Euro oder mehr seien "ein Betrag, der nicht eingepreist war und nicht eben mal so aus der Portokasse zu begleichen ist", sagte Rolf Steinbronn, Chef der AOK Plus, der Zeitung. Eine Summe dieser Größenordnung bringe die Kalkulation des Gesundheitsfonds "ins Rutschen". Sprecher der Bundes- und Ländergesundheitsministerien hatten gesagt, dass die Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden.
Die Kassen sehen dagegen den Staat in der Pflicht. "Grundsätzlich ist der Umgang mit einer Pandemie Angelegenheit der öffentlichen Gesundheitsdienste", sagte eine VDEK-Sprecherin der Zeitung. "Wir würden uns wünschen, dass der Staat seiner Verantwortung nachkommt", sagte Matthias Jakob, Sprecher der Landesvertretung Sachsen der Techniker Krankenkasse (TK).
Allerdings sei die Kasse eine öffentliche Körperschaft und daher dem Bund mittelbar verpflichtet. "Wir müssen staatliche Anweisungen befolgen", sagte Jakob. Die Kosten sind aber nach Angaben des VDEK "bisher nicht im Gesundheitsfonds einkalkuliert". Dadurch entstehe das Risiko für die Krankenkassen, Zusatzbeiträge erheben zu müssen. Der Verband mahnte daher eine Verständigung darüber an, wie die Ausgaben für Schutzimpfung zum Beispiel mit Steuermitteln ausgeglichen werden könnten.
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(AFP/dpa/woja)
teure Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei Teenagern (Impfung kostet 450,--) gezahlt von den Krankenkassen; jetzt werden immer mehr qualifizierte Stimmen laut, daß der Aufwand den Nutzen überhaupt nicht rechtfertigt. Teilweise gibt es Stimmen die sogar sagen, es bringt überhaupt nichts. Jetzt gibt's die Schweinegrippe die vom Krankheitsbild harmloser ist als eine "normale Grippe" und weltweit nicht annähernd soviele Todesopfer gefordert hat, im Vergleichszeitraum, als die "normale Grippe" und trotzdem wird von den Medien, div. Verbänden und Instituten ein Tohuwabohu veranstaltet, daß man glauben möchte die Menscheit ist von der Ausrottung bedroht. Daß hier wirtschaftliche Interessen eine große Rolle spielen, entgeht dem geneigten Hypochonder völlig (der gerne seine grauen Gehirnzellen ausschaltet, wenn es um Krankheiten geht) . Das beste ist, ruhig zu bleiben und vorallem logisch zu überlegen, welche Gefahr denn tatsächlich für den Einzelnen die Schweinegrippe darstellt.
....werden Krankenkassen bzw. das System endlich einmal (sinnvoll) umorganisiert? Ich will jetzt nicht wieder auf den Gehältern der Vorstände rumhacken, die zum einen nicht so wirklich viel verdienen (verglichen mit anderen Managern) und zum anderen größtenteils auch eine gute Arbeit machen. Mein Problem ist nur: Wieso gibt es 200 Vorstände von Krankenkassen, 200 Geschäftsgebäude usw. Ein Wettbewerb zwischen den Kassen ist weiterhin nicht abzusehen, so dass auch ein paar Kassen ausreichen würden - diese hätten dann im übrigen auch die nötige Größe, um sich von der Pharmaindustrie nicht ständig erpressen zu lassen.
In dem gesamten Krankenversicherungssystem steckt so enorm viel Sparpotenzial - offensichtlich will dieses jedoch niemand heben. Schade drum - die Zeche zahlen die Arbeitnehmer.
Ich zahle wenn ich zum Arzt muß. Ich zahle für meine Medikamente. Ich zahle für meinen Zahnersatz.
Und so nebenbei zahle ich noch Krankenkassenbeiträge.
In der Bunderepublik haben wir den niedrigsten Krankenstand seit Jahren, meist weil die Leute Angst um ihren Arbeitsplatz haben.
Und immer wieder das Gejammer der Krankenkassen das Geld reicht nicht.
Na ja, vielleicht bekomme ich auch bald 8 % Lohnerhöhung, dann geht 's wieder.
bekommt diese Grippe wohl auch, wer kein Fleisch isst? (auch keine Speisefettsäuren z.B. in Suppen?)
Ist es tatsächlich das Urlaubsland, das es zu beschuldigen gilt, was die Zunahme der Schweinegrippe-Fälle betrifft oder sind es in Wahrheit vielleicht die Krankheitsüberträger Nr. 1 -die Klimaanlagen in den Flugzeugen-, die für die weltweite Verbreitung sorgen?
http://www.schubertm.de
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