Vorgesehen sind verbesserte Straßen- und Schienenverbindungen und mehr Gelder für Forschung und Entwicklung.

Eine Sprecherin des Industrieministeriums erklärte am Mittwoch, das Paket sei am Abend zuvor beschlossen worden. Einzelheiten sollen erst am kommenden Montag genannt werden.

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Der US-Autobauer GM, zu dem Saab und Opel gehören, will ab 2007 aus Kostengründen alle Mittelklassemodelle in Europa in nur noch einem Werk fertigen. Damit würde entweder das Rüsselsheimer Opel-Werk oder die Saab-Fabrik in Trollhättan nicht mehr gebraucht.

Wie viel Geld Stockholm für die Unterstützung Saabs ausgeben will, ist bislang nicht bekannt. Direkte Subventionen sind der deutschen und der schwedischen Regierung nach EU-Recht untersagt. Deshalb will die Regierung in Stockholm die Infrastruktur rund um Trollhättan verbessern.

Wie die Zeitung Svenska Dagbladet am Mittwoch berichtete, sieht das staatliche Hilfspaket unter anderem vor, die Hauptverbindungsstraße nach Trollhättan auszubauen und zu einer Autobahn aufzuwerten sowie eine extra Eisenbahnschiene in die Stadt zu legen.

Damit würde der Lieferverkehr erleichtert. Diese Projekte waren bereits geplant, erhalten nun aber Priorität und mehr Regierungsmittel.

Ministerpräsident Göran Persson wird am Freitag in der Schweiz mit Vertretern des Vorstands von GM Europe zusammentreffen, um über die Zukunft von Saab zu sprechen.

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(sueddeutsche.de/AP)