Opel streicht in Europa 8300 Stellen, knapp die Hälfte davon in Deutschland. Gleichzeitig pocht der US-Mutterkonzern auf Milliardenhilfen von Bund und Ländern.
Opel will in Deutschland 3911 Stellen abbauen. Insgesamt sei in den europäischen Werken ein Stellenabbau von 8300 Arbeitsplätzen geplant, sagte Konzernchef Nick Reilly. Betroffen sind 1300 Jobs in der Verwaltung und 7000 in der Produktion, hieß es bei der Vorlage des Sanierungskonzepts in Frankfurt. Am stärksten von den deutschen Standorten ist demnach das Werk in Bochum mit 1799 gestrichenen Jobs betroffen.
General Motors hofft nun auf Bund und Länder, um seine angeschlagene Tochter Opel zu sanieren. (© Foto: AP)
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Im Video: Damit sollen 80 Prozent der Produkte erneuert werden, sagte Opel-Chef Nick Reilly bei der Vorstellung des Sanierungsplans in Frankfurt.
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Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will zur Sanierung seiner europäischen Tochter Opel/Vauxhall bis 2014 rund elf Milliarden Euro investieren.
Dabei sollten 80 Prozent der Produktpalette erneuert werden, sagte Nick Reilly. Gleichzeitig bestätigte er den geplanten Arbeitssplatzabbau, wonach 8300 der europaweit 48.000 Stellen wegfallen sollen. 2012 soll Opel wieder die Gewinnzone erreichen.
Die europäischen Standortländer sollen dabei mit Darlehen oder Bürgschaften von 2,7 Milliarden Euro helfen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur APN soll Deutschland einen Beitrag von etwa 1,5 Milliarden Euro leisten. Insgesamt habe Opel einen Finanzierungsbedarf von 3,3 Milliarden Euro zur Umsetzung des Zukunftsplans, sagte Reily.
Den Betrag sollen je zur Hälfte Bund und Länder zahlen, hieß es von Seiten der beteiligten Opel-Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Dem Antrag zufolge will GM für Opel Hilfen aus dem "Deutschlandfonds" bekommen, den die Bundesregierung in der Krise für notleidende Unternehmen aufgelegt hatte.
Bevor die einzelnen Regierungen die Bürgschaften genehmigen, soll jedoch die EU-Kommission das Konzept prüfen. Sie will einen Subventionswettbewerb vermeiden und sicherstellen, dass der Sanierungsplan von Opel-Chef NIck Reilly tragfähig ist.
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(sueddeutsche.de/dpa/RTR/jab/woja/mel)
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Ruettgers koennte sich auch als Raecher der Enterbten aufspielen und sich mit "die kriegen keinen Pfennig von uns" bei der Masse einschmeicheln ("einer von uns").
Aber schaun wir mal...
Opel-Länder Nordrhein-Westfalen ... und da zweifelt jemand daran, dass GM das Geld bekommt?
Knapp hundert Tage vor der Landtagswahl?
Die ausserdem für den Bundesrat und die Regierung wichtig ist?
Noch Fragen?
Sie sollten schon ein korrektes Deutsch schreiben, wenn Sie hier ernst genommen werden wollen!
100 Milliarden für die Banken in Deutschland, Milliarden an Subventionen für deutsche Firmen aber kein Geld für ein Grundeinkommen.
Menschen zu verwalten und dabei zu kujonieren ist und bleibt ein Hochleistungsport in Deutschland.
Das ist, wie wenn man zum Bäcker geht und Brötchen kaufen will. Der sagt dann: Zahl mir das doppelte, ich back sie dann vielleicht.
Laßt GM doch endlich ins offene Messer laufen. Geregelte Insolvenz, fertig, weg.
Wenn Geld für solche hahnebüchenen Bürgschaften da ist, sollte man es besser nicht so verschleudern, sondern in echte Arbeitsplätze investieren.
Paging