Es gab noch ein Fünkchen Hoffnung - vergebens: Ein letztes Treffen zur Rettung von Hertie ist schon vor seinem Beginn gescheitert. In den Filialen beginnt bereits der Ausverkauf.
Das Treffen hat noch gar nicht begonnen, da ist das Hauptziel bereits Illusion: Die Rettung von Hertie ist endgültig vom Tisch. Eigentlich hatten Vertreter der Kommunen mit Hertie-Filialen mit den Eigentümern der Immobilien noch einen letzten Versuch wagen wollen, die insolvente Warenhauskette zu retten. Vergebens.
Das letzte Rettungstreffen für Hertie ist gescheitert. Ende Juli sollen die Filialen schließen. (© Foto: ddp)
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Der Eigentümer der Warenhaus-Immobilien, die Investoren Dawnay Day und MABV, seien nicht zu einem weiteren Gespräch mit einer deutsch-chinesischen Investorengruppe bereit gewesen, sagte der Bürgermeister von Wesseling, Günter Ditgens. Auch er selbst sei bei den Gesprächen zwischen dem Eigentümer und den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen in Frankfurt nicht mehr erwünscht.
Der Betriebsrat ist entsetzt. "Die Chinesen haben - auch aus Sicht der Arbeitnehmer - ein gutes Angebot im Gepäck", erklärte Bernd Horn, Vorsitzender des Hertie-Gesamtbetriebsrats. Er sei empört, dass weder die Investoren noch der Hertie-Insolvenzverwalter oder Belegschaftsvertreter an den sogenannten "runden Tisch" geladen worden seien. Viele Kollegen forderten inzwischen eine Enteignung von Dawnay Day. Er befürchte, "dass auf Kosten der Arbeitnehmer große Immobilienspekulationen betrieben werden".
Nun tritt Plan B in Kraft: Unter der Moderation der Deutschen Bank soll jetzt über die einzeln zu verkaufenden Immobilien gesprochen werden. Diese Alternative hatte Dawnay Day ohnehin immer präferiert. Denn die Gruppe verspricht sich so höhere Erlöse.
Ende Juli ist Schluss
Zehn Immobilien haben nach Angaben des Maklers Atisreal bereits neue Eigentümer, für weitere gebe es ernsthafte Verhandlungen. Die Deutsche Bank hatte einst die Übernahme finanziert und anschließend ihre Forderungen verbrieft und weiter verkauft.
Bei den noch geöffneten 54 Hertie-Filialen hat auf Beschluss der Gläubigerversammlung bereits der Ausverkauf begonnen. Sie schließen nach Hertie-Angaben voraussichtlich Ende Juli. Für die Beschäftigten laufen Sozialplanverhandlungen. Zuvor hatte Insolvenzverwalter Biner Bähr versucht, die traditionsreiche Kaufhauskette zu retten.
Erst vor etwa einer Woche hatten 2600 Hertie-Beschäftigte für den Erhalt der Kaufhäuser demonstriert. Sie verlangten keine Staatshilfen, sondern niedrigere Mieten für die bereitstehenden Investoren.
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(sueddeutsche.de/dpa/tob/mel)
dann lesen Sie doch mal Ihre Kommentare in aller Ruhe durch. 90% sind Unterstellungen und Mutmaßungen. Damit setzt sich kein vernünftiger Mensch auseinander, es sei denn, erhat zuviel Zeit und will sich ein wenig streiten.
sind Sie nicht satisfaktionsfähig. Sorry - aber außer der Kundgabe unverdienter Missachtung kommt von Ihnen nichts Verwertbares.
@Coffeshop: oder kann es daran liegen, daß Sie zu sehr von sich auf andere schließen ?
Falls das bei Ihresgleichen eine Berufskrankheit sein sollte:
Zitat:"Sie und andere Helden nennen so etwas systemisch und zwar nur deshalb, weil Sie Angst davor haben (berechtigt) dass Sie mit ihrer Lebensversicherung allerhöchstens noch Ihren Kamin werden heizen können. Aber ich zahle gerne, sogar für Ihresgleichen."
Unterstellen Sie mir, ich sei so dumm, mein Geld mit einer Lebensversicherung zu vernichten ? Zahlen Sie also weiter für sich und die anderen. Um mich brauchen Sie sich nicht zu sorgen.
@ Coffeshop: mit wem ich es zu tun habe. Ein Volkswirt! Dann dauerts wohl noch eine Weile, bis Du meine Botschaft verstehst.
Jetzt verstehe ich auch, warum heute schon mal einer von Begriffstutzigkeit geredet hat. Er hat wohl irgendwie recht, oder ?
Wir warten noch immer...
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