Es wird knapp: China verfügt nur noch über Kohlereserven für zwölf Tage. Die boomende Wirtschaft verbraucht Unmengen Energie, die zu 70 Prozent aus Kohlekraftwerken stammen.
China verfügt nur noch über Kohlereserven für zwölf Tage. Das seien drei Tage weniger als noch vor einem Monat, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die staatliche Regulierungsbehörde für Elektrizität.
Die Vorräte werden knapp - chinesische Arbeiter suchen auf einem Abladeplatz für Kohlenschlacke nach brauchbarer Kohle. (© Foto: Reuters)
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In einigen dicht besiedelten Provinzen im Norden reichten die Vorräte sogar nur noch für weniger als eine Woche. Die Gründe für den Rückgang seien vielfältig, hieß es weiter.
CO2-Ausstoß hat sich verdoppelt
Die Nachfrage nach Kohle in China ist in den vergangenen Jahren durch den Wirtschaftsboom stark gestiegen. Die chinesische Wirtschaft wächst rasant und mit ihr der Bedarf an Energie.
Fast 70 Prozent der elektrischen Energie gewinnt China aus Kohle. Der Ausstoß an Kohlendioxid hat sich in den letzten sechs Jahren fast verdoppelt.
Nach Stromknappheit zu Beginn des jetzigen Jahrzehnts ließ die Regierung massiv neue Kraftwerke bauen, die größtenteils mit Kohle betrieben werden.
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- Weltwirtschaftsforum Jagd auf die knappen Schätze 21.01.2008
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(sueddeutsche.de/AFP/jkr/mel)
Gysi gegen Lafontaine
Ich gönne manchem Foristen die Süffisanz und die Schadenfreude, Aber ich kann beruhigen. China wird nicht zusammenbrechen, Der Boom wird nicht einmal abgeschwächt, Das Land hat sich in relativ kürzester Zeit zu einem
kraftvollen Global Player aufgeschwungen, Da kann eine angebliche Energieschwäche diese wirtschaftliche Erfolgsstory unterbrechen, Die haben genug Geld, um auch dieses Loch zu stopfen,
... immerhin könnten die Chinesen die umweltbelastenden Kohlekraftwerke durch schöne neue Atomkraftwerke ersetzen.
Firmen wie General Electric oder Siemens werden beim Bau sicherlich behilflich sein.
China erlebt derzeit "Die Grenzen des Wachstums". Es reicht eben nicht hin, sich in buhistischem Wunschdenken die Wirklichkeit zu träumen, deren Realität zum Alptraum geriert.
Es sind dies die Auswirkungen einer mittelalterlich organisierten Gesellschaft, die mit entsprechenden Konzepten versucht, sich ebenbürtig zu gebährden. Der verordnete Wildwuchs in den kaum kontrollierbaren Provinzen des Riesenreiches, vor allen den Südlichen, greift unkontrolliert Energie ab und nutzt zur Kontingentierung die Mechanismen der Korruption und Bestechung.
Ich durfte im gelobten Land erleben, wie ein kleiner Bolzplatz in zwei Basketballfelder umgebaut wurde. Der Boden des Feldes wurde in ca. 50 - 60 Zentimeter dicken Beton ausgeführt, obwohl 15 Zentimeter mit einer leichten Stahlbewährung es auch getan hätten, denn es war der Bolzplatz einer Grundschule mit winzigen Chinesenkindern, die noch nicht einmal eine Basketball richtig hochheben , geschweige denn ihn drei Meter hoch werfen konnten. Soviel ich weiß, ist die Produktion von Zement recht energieintensiv.
Der Energieverschwendung im Reich der Mitte scheint somit weniger ein Problem zentraler Planung zu Grunde zu liegen, als vielmehr ein fehlendes Verständnis für Zusammenhänge an der Peripherie. Der Wunsch, in der ersten Liga der Industrienationen mitzuspielen überschattet alle anderen Erwägungen (Stichwort Chauvinismus) und die aufziehenden "Unwetter" werden als irrelevantes Wetterleuchten ignoriert. Über kurz oder lang werden viele Maschinen wohl häufiger stehen ... vermutet
Kuni
dass es hier um eine Diktatur handelt. Kein murrendes Volk bei Einsparen bei den Bürgern. Die Widerwahl ist dadurch nicht gefährdet.
Durch Schilderungen einiger Foristen gewann ich den Eindruck die KP betreibe eine vorbildliche Umwelt- und Versorgungspolitik.
Welche Auswirkungen das auf Olympia 2008 in Peking hat?
Da ist aber bald Schluss mit Wachstum. Wie sagt man so schön? Nach Fest kommt Lose.
Paging