Die Deutschen reisen weniger und bleiben im Urlaub häufiger im eigenen Land.
Im Jahr 2002 sei die Gesamtzahl der Urlaubsreisen um 4,1 Prozent auf 129,2 Millionen zurückgegangen, teilte die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) am Donnerstag in Hannover mit.
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Der Deutschlandurlaub kam dabei auf einen Marktanteil von mehr als der Hälfte. "Vor allem Urlaube mit mehr als vier Übernachtungen haben zugelegt", sagte DZT-Marketingvorstand Petra Hedorfer. Für das Gesamtjahr sei mit einem auf hohem Niveau stagnierenden Reisemarkt zu rechnen.
Gutes Preis- Leistungsverhältnis
Die Zahl der Übernachtungen in Deutschland ging im ersten Halbjahr 2003 um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Einen leichten Zuwachs verzeichneten nur die Übernachtungen ausländischer Gäste. Als Ursache dafür nannte Hedorfer die zunehmenden Angebote von Billig-Fluglinien.
Im Trend der Inlandsurlauber liegen nach DZT-Angaben besonders Kulturtourismus und Wellness-Urlaub. Nach der Konsumwelle der 80er und 90er Jahre suchten die Urlauber nach Einfachheit, Naturerlebnis und Lebensqualität. Dazu spreche das gute Verhältnis von Preis und Leistung für Deutschland als Reiseziel.
(sueddeutsche.de/dpa)
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