Reden wir über Geld mit Yrsa Sigurðardóttir "Wir haben doch Weltklasse-Kriminelle"

Die Autorin und Bauingenieurin Yrsa Sigurðardóttir glaubt: "Wir Isländer werden wieder gleicher."

(Foto: Kristinn Ingvarsson)

Die isländische Autorin Yrsa Sigurðardóttir erzählt, wie sie von der Finanzkrise getroffen wurde, weshalb sie im Supermarkt die Erfahrung ihres Lebens machte und wie sie die grausamen Geschichten für ihre Krimis entwickelt.

Von Alexander Hagelüken

Die Frau wirkt noch ganz entspannt. Yrsa Sigurðardóttir, 54, ist gerade vier Stunden aus ihrer Heimat Island hergeflogen, um in Deutschland ihren neuen Thriller "Sog" vorzustellen. Jetzt redet sie erst mal darüber, wie sie vier Jahre als Ingenieurin am nördlichen Polarkreis verbracht hat, warum sie lieber grausame als lustige Bücher schreibt - und wieso es in Island schon als ganz schlechtes Jahr gilt, wenn zwei Morde geschehen.

SZ: Yrsa Sigurðardóttir, reden wir über Geld. Sie arbeiten weiter als Bauingenieurin, obwohl ...