Reden wir über Geld mit Branko Milanović "Kapitalismus funktioniert auch ohne Demokratie"

Serbian-American economist Branko Milanovic attends a photocall during the Edinburgh International Book Festival on August, 2017 in Edinburgh, Scotland.

Branko Milanović glaubt, dass sich die europäischen Länder gegenseitig die Steuereinnahmen abjagen.

(Foto: Alamy/mauritius images)

Der Ökonom Branko Milanovic über den Aufstieg der Rechtspopulisten im Westen, autoritäre Spielarten des Kapitalismus und was ihm wirklich Spaß macht: "Milde Drogen und intellektuelle Skandale".

Interview von Cerstin Gammelin und Alexander Hagelüken

Bevor er redet, möchte Branko Milanović erst einen Teller Nudeln. Der 64-jährige Serbo-Amerikaner ist für seine Verhältnisse früh aufgestanden, um zur Globalisierungskonferenz des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung nach Berlin zu reisen. So, ein paar Bissen. Das Gespräch dann ist ein wilder Ritt von seinen Forschungen über Globalisierung und den Abstieg der Mittelschicht bis zum Spaß-Index, mit dem er das Glück der Menschen neu vermessen will.

SZ: Branko Milanović, reden wir über Geld. Sie erklären den Aufstieg der Rechtspopulisten ...