Kein Großvertrag, kein Geld, keine neuen Sicherheiten: Die Situation des angezählten Unternehmers und Milliardärs Merckle hat sich dramatisch verschlechtert.
Die Verhandlungsposition des in Finanznot geratenen schwäbischen Unternehmers Adolf Merckle bröckelt: Weil der Generikahersteller Ratiopharm beim Wettbieten um Rabattverträge mit Deutschlands größter Krankenkasse AOK leer ausgegangen ist, verschlechtern sich Merckles Chancen bei den Banken, wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet.
Adolf Merckle, Unternehmer und Milliardär, der sich mit VW-Aktien verzockt hat. (© Foto: dpa)
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Ratiopharm ist für den schwäbischen Unternehmer Merckle ein milliardenschweres Pfand bei seinen Verhandlungen mit kreditgebenden Banken. Grund ist dem Bericht zufolge, dass sich der Marktwert des Pharmaherstellers Ratiopharm aufgrund von Einbußen im Geschäft mit Krankenkassen verringern werde.
Ratiopharm stellt günstige Medikamente her, für die der Patentschutz abgelaufen ist.
Die AOK habe am vergangenen Freitag ihre Zuschläge für 63 von insgesamt 64 Wirkstoffen mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden Euro an Pharmaunternehmen erteilt.
"Blamable" Vorstellung abgeliefert
Die gesamte Ratiopharm-Gruppe habe bei der AOK-Auktion eine "blamable Figur" abgegeben, berichtete die FTD aus informierten Kreisen.
Bereits in der Vorwoche hatte Ratiopharm eingeräumt, bei den vorläufigen Zuschlägen für 44 der insgesamt 64 von der AOK ausgeschriebenen Wirkstoffe nicht berücksichtigt worden zu sein. "Grundsätzlich war es unser Ziel, einen Teil der Zuschläge zu erhalten, aber nicht um jeden Preis", hatte Ratiopharm-Geschäftsführer Oliver Windholz gesagt.
Der Milliardär Merckle kämpft gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit seiner Familienholding VEM Vermögensverwaltung, zu der auch Heidelberg Cement und der Pharmagroßhändler Phoenix zählen.
Die Banken drängen Merckle zum Verkauf Ratiopharms. Das Ulmer Unternehmen dürfte nach dem Bericht bei einem Umsatz von zuletzt 1,8 Milliarden Euro im Falle eines Verkaufs bislang etwas über drei Milliarden Euro wert gewesen sein.
Der Engpass bei Merckles Vermögensverwaltung VEM war aufgrund massiver Verluste im Wertpapiergeschäft und bei Spekulationen mit VW- Aktien entstanden. Nach Schätzungen aus Bankenkreisen besteht ein Finanzierungsbedarf von 700 Millionen bis eine Milliarde Euro. Weitere Quellen sprechen davon, dass auf VEM mindestens Schulden in Höhe von drei bis fünf Milliarden Euro lasten.
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(sueddeutsche.de/dpa/mel/pak)
Über C. Roche berichtet die SZ, dass sie Ihre Zähne aus dem Mund zieht oder neben R. Willemsen in die Badewanne uriniert.
Aber die Abkürzung Sch ... darf in der SZ nicht benutzt werden. Könnte aber doch alles mögliche bedeuten: "Schrott oder Schrecklich oder Schande oder Schein oder Schnöde oder ..."
Auch das von Ihnen als Fäkalsprache apostrophierte Wort ist m.E. heutzutage schon gesellschaftsfähig. Haben nicht auch Reich-Ranicki und Elke Heidenreich diese Art von Sprache bemüht, um ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen?
Ich weiß, dass Sie sich nicht auf eine Diskussion einlassen - trotzdem ärgert's mich.
Letzteres. Auch abgekürzte Fäkalsprache geht nicht.
Beste Grüße,
Ihr Moderator
... dass mein Betrag zensiert wurde.
Ich versteh nicht, warum.
Weil ich die SZ kritisiert habe?
Oder Merckle? Oder die Millllilliardäre?
Oder weil ich Sch... System geschrieben habe?
Schon komisch.
Wie in alten Zeiten!
"Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Qualitäten bei den Medikamenten leidet. "
Ist es nicht. Bei Medikamenten und deren Herstellung gerade bei Generika gibts ausreichend Vorschriften wie z.B. von der FDA, die _strikt_ einzuhalten sind. Bei generika ist zudem die Syntheseroute incl. des Nebenproduktspektrums bekannt, das Risiko etwas unerwünschtes/ungewolltes zu produzieren daher gering.
Hört sich lustig an. Wie kommen sie nur auf solche Ideen? Ich nehem an sie haben es nicht ausprobiert. ;-)
Paging