Personalabbau über Abfindungen und Frühpensionierung hat bei der Telekom im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2006 einen dreistelligen Millionenverlust verursacht.
Die Deutsche Telekom ist wegen der Belastungen durch den Personalabbau im vierten Quartal in die Verlustzone gerutscht.
Auf die Telekom kommen harte Zeiten zu: Die Mitarbeiter wollen sich den geplanten Personalabbau und die Ausgliederungen nicht gefallen lassen. (© Foto: dpa)
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Der Fehlbetrag belaufe sich auf 898 Millionen Euro nach einem Überschuss von 991 Millionen Euro ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mit.
Die Telekom sollen bis Ende kommenden Jahres 32.000 Mitarbeiter verlassen, was im vergangenen Jahr nach Angaben eines Sprechers eine Belastung von 2,8 Milliarden Euro verursachte. Der Konzern führt den Abbau über Abfindungen und Frühpensionierung durch.
Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank belastet vom Deutschlandgeschäft um 12,5 Prozent auf 4,55 Milliarden Euro, während der Umsatz um 2,4 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro zulegte.
Harter Wettbewerb
Die Deutsche Telekom ringt auf ihrem Heimatmarkt mit dem harten Wettbewerb, der die Margen in allen Geschäftsfeldern unter Druck setzt. Trotz des Gewinnrückgangs will die Telekom für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von 0,72 Euro zahlen.
Die Experten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 4,65 Milliarden Euro und einem Umsatz von 15,83 Milliarden Euro gerechnet. Den Überschuss hatten sie bei 633 Millionen Euro gesehen.
Die Deutsche Telekom ringt auf ihrem Heimatmarkt mit dem harten Wettbewerb, der die Margen in allen Geschäftsfeldern unter Druck setzt. Vorstandschef René Obermann will auf der Bilanzpressekonferenz seine Strategie vorstellen, mit der das Unternehmen auf den Wachstumspfad zurückgeführt werden soll.
Zukäufe im Ausland
Neben Kosteneinsparungen plant die Telekom wieder Zukäufe im Ausland. Die Verschuldung erhöhte sich bis Ende Dezember um 2,4 Prozent auf 39,56 Milliarden Euro.
Am Vorabend hatte bereits der Aufsichtsrat den Plänen Obermanns zugestimmt. Das oberste Konzerngremium segnete auf der Sitzung am Mittwoch auch die Gründung der neuen Service-Einheit T-Service ab, in die zehntausende Mitarbeiter transferiert werden sollen.
Die Entscheidung für T-Service sei gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat gefallen, sagte ein Telekom-Sprecher in Bonn.
Kritik von ver.di
In die neue Einheit sollen nach Angaben aus dem Konzernumfeld rund 50.000 Mitarbeiter der Festnetzsparte T-Com eingebracht werden. Die Gewerkschaft ver.di kritisierte die Pläne erneut massiv und drohte mit Streik.
"Wir bedauern, dass sich der Konflikt nun zuspitzen wird", sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder. Schröder, der auch im Telekom-Aufsichtsrat sitzt, verlangte von der Konzernführung verbindliche Zusagen für die Sicherung von Standorten und den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen.
Da dies nicht geschehen sei, kündigte er eine Verschärfung der Proteste an. Vor der Sitzung des obersten Konzerngremiums hatten 13.000 Mitarbeiter in Bonn gegen die Gründung der neuen Einheit T-Service protestiert. "Die Demonstration war nur der Auftakt und nicht das Ende", sagte Schröder.
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Da spricht mal einer der Ahnung hat?! Sie wissen schon das viele von den Beamten damals gezwungen worden sind, sich verbeamten zu lassen. Ein Aufstieg wäre sonst nicht möglich gewesen. Auch war der Verdienst geringer als bei einem AN.
Da haben wir es mal wieder. Welcher Unsinn hier mit der Verbeamtung von Menschen verzapft worden ist, zeigt einmal mehr bei der Telekom. Unflexibel, unwirtschaftlich, jämmerlich und selbstzufrieden verharren diese Rundum-Sorglos-Abgesicherten auf ihren Status.
Leider leider wird man diese Seuche nicht los, sondern muss diese Menschen bis ans Lebensende durchfüttern. Da wird man als Staat (also alle diejenigen, die diese Leute alimentieren) doch wohl zumindest erwarten dürfen, dass bei veränderten Rahmenbedingungen die Beamten "mitspielen" und andere Tätigkeiten wahrnehmen oder räumlich flexibel sind.
Aber nicht doch! Die Beamten verkriechen sich lieber im Bildungsurlaub oder hocken zusammen in eigens für diese Klientel eingerichteten Kur-Einrichtungen. Eigens deshalb, damit niemand von denjenigen, die diese Meute durchfüttert mitbekommt, auf welchem Niveau diese Leute für gewöhnlich jammern.
Es ist ein unerträglicher Zustand, dass diese Bande ohne erkennbaren Grund Kuren verschrieben bekommen, wo jeder Arbeitnehmer weiß, dass er/sie eine Kur nur dann genehmigt bekommt, wenn man schon fast nicht mehr atmet. Bei den Beamten ergibt sich der Anspruch auf eine Kur, wie bei der Dienstaltersstufe, allein durch Alter. Da muss man doch rechtzeitig, so mit Mitte Vierzig, dafür Sorge tragen, dass man sichauch einmal erholt( fragt sich nur, wovon) oder auf die Pension vorbereitet (was in der Tat passiert, da werden Beamte zur Kur geschickt mit der Begründung, dass diese sich psychisch auf die Pensionierung und den sich dann verändernden Lebenszyklus vorbereiten kann!).
Zur Klarstellung: Ich brauche keine Kur und ich habe auch nicht vor, bald eine zu beantragen. Mir geht es nur darum festzustellen, dass hier gegen einen Grundsatz verstoßen wird, nämlich: Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch!"
Die Beamten verlustieren sich auf Kosten anderer, und das kann nicht sein!