Chinesische Stahlarbeiter haben bei Protesten einen Manager zu Tode geprügelt - aus Wut über sein hohes Einkommen und eine drohende Fusion.
Aus Zorn über die Übernahme ihrer Fabrik haben Stahlarbeiter in China einen Top-Manager zu Tode geprügelt. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des in Hongkong ansässigen Zentrums für Menschenrechte und Demokratie in der nordöstlichen Provinz Jilin.
Stahlarbeiter in China: Ruheständler verdienen oft nur 20 Euro im Monat. (© Foto: AP)
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An dem Protest in der Stadt Tonghua nahmen Zehntausende Stahlarbeiter teil. Dabei kam es auch zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei, bei denen rund 100 Menschen verletzt worden seien. Einem Polizeivertreter zufolge blockierten die Demonstranten den Sitz ihres Stahlwerks und verhinderten damit, dass der schwer verletzte Manager gerettet werden konnte.
"Arbeiter von Tonghua hinderten Rettungsdienste und Mediziner daran, das Gebäude zu betreten und Herrn Chen zu retten. Er starb", sagte der Polizeivertreter der Zeitung South China Morning Post.
Der Protest fand am Freitag statt. Die Arbeiter blockierten Hauptstraßen und zerstörten drei Polizeifahrzeuge. Der Protest habe bis weit in die Nacht zum Samstag angehalten.
Chen Guojun arbeitete den Angaben zufolge als Generalmanager für die in Peking ansässige Jianlong Steel Holding, die derzeit einen zweiten Anlauf unternimmt, eine Mehrheit an der staatlichen Tonghua Iron and Steel Group zu erhalten.
Der Zorn der Arbeiter entzündete sich auch am Einkommen der Führungskraft. Chen erhielt im vergangenen Jahr rund drei Millionen Yuan (rund 310.000 Euro). Ein Tonghua-Rentner bekommt 200 Yuan (rund 20 Euro) im Monat.
China ist der weltgrößte Produzent und Verbraucher von Stahl, hat die Branche unter dem Druck des weltweiten Abschwungs aber zu einer Konsolidierung gezwungen, der Tausende Arbeitsstellen zum Opfer fielen. Aus Protest gegen eine unfaire Bezahlung und die wachsende Arbeitslosigkeit ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu gewaltsamen Demonstrationen gekommen.
(sueddeutsche.de/Reuters/sonn)
will einem Totalversager Nonnemacher fast 3 000 000 hinterherwerfen, die sollen glücklich sein nicht in China zu leben.
NAchdem mir meine Bank mitgeteilt hat das diese "Super" sache die mir vor 12 Jahren verkauft wurde jetzt gar nicht mehr so super ist hätte ich schona uch lust die Manager mit meiner vernichteten Zukunftsplanung Handfest zu konfrontieren.
Da können die "Herren" vom Schlage Zumwinkel, Funke, von Pierer, Kleinfeld, Ackermann, Wiedeking, Middelhoff und Co ( Liste bei weitem nicht vollständig ) ja froh sein, dass sie nicht in China leben.
wird halt ein bisserl gerner geprügeld. Vielleicht war der Manager ja auch nur Angehöriger irgendeiner Minderheit...
Hoffentlich greifen die Reinigungskräfte bei uns nicht so schnell zum Besenstiel und dreschen auf Bankster ein!
Paging