Was sie nährt, zerstört sie: Das Edelmetall Gold kurbelte in den vergangenen Jahren die peruanische Wirtschaft an - doch nun protestieren Tausende Bauern gegen den Bergbau. Sie sorgen sich um etwas viel Kostbareres: Wasser.

Tausende Peruaner streiken und protestieren gegen eine geplante Gold- und Kupfermine im Norden des Landes. Sie zogen zum Laguna Cortada in der Region Cajamarca, wo von 2014 an in der "Conga-Mine" geschürft werden soll.

Weitere etwa 5000 Demonstranten waren in der 160 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Cajamarca unterwegs. Straßen waren blockiert, Geschäfte und Schulen geschlossen, es ruhte der öffentliche Nahverkehr. Zu den Arbeitsniederlegungen hatte ein Kollektiv aus sozialen Bewegungen und Bauernorganisationen aufgerufen.

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26. November 2011, 17:40 2011-11-26 17:40:24  © sueddeutsche.de/dapd/afp/kir/aper