Die OECD und der IWF rechnen nicht damit, dass Deutschland aufgrund der Kreditkrise in eine Rezession rutscht. Allerdings hat der IWF seine Wachstumsprognosen deutlich nach unten revidiert.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) blickt skeptischer auf das Wachstum in Deutschland. Im Zuge der weltweiten konjunkturellen Abkühlung werde die Wirtschaft 2008 voraussichtlich nur noch um 1,4 und im kommenden Jahr um 1,0 Prozent zulegen.

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Damit zeigte sich der Fonds in seinem am Mittwoch veröffentlichten Ausblick besonders pessimistisch für das kommende Jahr. Bisher hatten die IWF-Experten noch 1,5 Prozent für 2008 und 1,7 für 2009 vorhergesagt.

Die Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr setzte der Fonds um 0,5 Punkte auf 3,7 Prozent herunter.

OECD sieht Wachstumsverlangsamung

Für die USA sagt der IWF in diesem Jahr eine "milde Rezession" voraus. Insgesamt werde die größte Volkswirtschaft der Welt nur um 0,5 Prozent und 2009 um 0,6 Prozent wachsen.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet ebenfalls damit, dass die Wachstumsraten in Deutschland rückläufig sind.

Doch sie hält in ihrem ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten Wirtschaftsbericht Deutschland an ihrer bisherigen Erwartung fest. Danach prognostiziert die OECD eine Zunahme des kalenderbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 1,8 Prozent im laufenden und um 1,6 Prozent im kommenden Jahr.

2007 wuchs die deutsche Wirtschaft nach vorläufigen Zahlen noch um 2,5 Prozent.

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(sueddeutsche.de/hgn/pak)