Für den traditionsreichen oberfränkischen Porzellanhersteller Rosenthal zeichnet sich trotz der angemeldeten Insolvenz ein Fortbestand unter dem Dach eines bisherigen Konkurrenten ab.
Die seit längerem geführten Gespräche mit einem Investor zum Kauf von Rosenthal würden unmittelbar fortgeführt, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm der Financial Times Deutschland .
Rosenthal wurde 1879 gegründet und hat Standorte in Selb und Speicherdorf. (© Foto: dpa)
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"Rosenthal ist überlebensfähig, und ich sehe gute Chancen", zitierte ihn die Zeitung. Die entsprechenden Verträge seien praktisch unterschriftsreif. Bei dem Käufer handele es sich um einen strategischen Investor aus der Branche.
Rund 1600 Mitarbeiter
Er werde den Geschäftsbetrieb in Zusammenarbeit mit dem Vorstand zunächst uneingeschränkt fortführen.
Rosenthal war in der vergangenen Woche zahlungsunfähig geworden, nachdem der irische Mehrheitsaktionär Waterford Wedgwood pleitegegangen war.
Das 1879 gegründete Unternehmen mit Standorten in Selb und Speichersdorf hat früheren Angaben zufolge weltweit 1585 Mitarbeiter, davon 1387 in Deutschland. Den weltweiten Umsatz gab Rosenthal für 2008 mit 163 Millionen Euro an.
(sueddeutsche.de/ddp-bay/hgn/mel)