Die Kommunen sollen künftig selbst bestimmen, welche Mietkosten sie Hartz-IV-Empfängern erstatten. Das soll die Städte und Gemeinden entlasten - doch langfristig werden die Pläne das Gegenteil bewirken. Denn so bleibt die Armut unter sich.
Da beklagen Sozialverbände seit Jahren die dramatische Situation der Hartz- IV-Empfänger - und ausgerechnet bei ihnen setzt schon wieder ein Sparvorschlag der Regierung an.
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Schon wieder trifft ein Sparvorschlag der Regierung die Ärmsten. Alleinstehenden Hartz-IV-Empfängern könnte der Umzug in eine kleinere Wohnung drohen. (© dpa)
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Gerade erst hat das Familienministerium verkündet, Langzeitarbeitslosen das Elterngeld zu kürzen, da wartet das Arbeitsministerium schon mit neuen Plänen auf: Eine Expertengruppe empfiehlt, die Kommunen sollten künftig selbst bestimmen, welche Mietkosten sie Hartz-IV-Empfängern erstatten. Der Anspruch für alleinstehende Langzeitarbeitslose soll etwa auf 25 Quadratmeter Wohnraum beschränkt werden.
Dieser Plan ist extrem kurzsichtig: Er soll die Kommunen entlasten, aber langfristig würde er das Gegenteil bewirken. Erst im Mai hat der Städtetag wieder vor dem "finanziellen Ruin" durch die hohen Ausgaben für Langzeitarbeitslose gewarnt. Der Druck, die Wohngeldleistungen möglichst niedrig anzusetzen, ist also hoch. Trotzdem sollten die Kommunen dieser Versuchung widerstehen.
Seit den 80er Jahren warnen Stadtsoziologen vor den Folgen sozialer Ausgrenzung: Wenn Einkommensschwache systematisch gezwungen werden, in die Viertel mit den billigsten Mieten zu ziehen, bleibt die Armut unter sich. Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Perspektivlosigkeit werden bewusst auf bestimmte Gebiete konzentriert - so entstehen soziale Brennpunkte.
Es kann aber nicht Ziel einer nachhaltigen Sozialpolitik und Stadtentwicklung sein, das, was man nicht sehen will, den Rand der Gesellschaft, an den Rand der Städte zu verbannen. Die Kosten für die Kommunen, die Folgen dieser geballten Armut wieder aufzufangen, dürften weit über den kurzfristigen Einspareffekten liegen.
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(SZ vom 24.07.2010)
Schuldenkrise in Griechenland
Ein wesentlicher Bestandteil des NS-Regimes (hier muss ich die Software beachten!) bestand darin, Menschen auszugrenzen, ihnen die wirtschaftliche Grundlage zu rauben und anschließend zu vernichten. Lager (hier muss ich die Software beachten!) gibt es zwar noch nicht in dieser Republik, aber manchmal wird man den Eindruck einfach nicht los, dass am Ende genau das wieder herauskommen soll.
Das sollen Spezialisten gewesen sein!Spezialisten der Neo Konservativen und der Industrie!
Das sind keine Menschen!
Wie wäre es wenn man die alle ausweisen würde!
Das wäre doch nach dem Geschmack der CDU/CSU/FDP!
Wer die wohl gewählt hat?
Welchem schwarz-gelben Hirn ist denn das wieder entsprungen?
Ich wäre dafür diese "Probanten" zu kasernieren, ihren Aufenthaltsgestattungsbereich (wie das im Amtsdeutsch heißt) auf das eingezäunte Kaserengebiet zu beschränken, die Verpflegung zu organisieren (das spart dann auch noch) ........
Man traut sich diesen Gedanken kaum weiter zu verfolgen ..... dann landet man bei Lagern, die sich braune Hirne ausdachten .......
Wie krank ist diese Regierung??
den Ärmsten jetzt auch noch die würde zu nehmen. warum nicht gleich eine Zeltstadt mit Strosäcken (zum selbststopfen natürlich9 und Zaun drum herum? kennen wir das nicht schon.
Da haben Menschen jahrzehntelang treu und brav gearbiet und eingezahlt und jetzt will sie keiner mehr und es wird ihnen das bißchen noch genommen, was sie noch haben, statt man die Verursacher der
Sache (die Banken und Spekulanen) endlich am Kragen packt und sie das bezahlen läßt, was sie angestellt haben.
it time to chancge now