Der Deal ist perfekt: Für mehr als 1,5 Milliarden Euro geht die deutsch-dänische Reederei Scandlines an private Investoren. Die bisherigen Eigner hatten sich permanent gestritten.

Die deutsch-dänische Ostseereederei Scandlines wird privatisiert und an zwei neue Eigner aus Deutschland sowie einen britischen Finanzfonds verkauft. Das teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstag mit.

Anzeige

Der Kaufpreis betrage 1,56 Milliarden Euro. Je 40 Prozent gehen an die deutsche Allianz Capital sowie den britischen 3i-Fonds sowie 20 Prozent an die Deutsche Seereederei (DSR). Die Deutsche Bahn und die dänische Regierung hatten sich seit längerem um einen Verkauf bemüht.

Die 1998 gegründete Ostseerederei betreibt unter anderem die Fährverbindungen zwischen Puttgarden in Schleswig-Holstein und dem dänischen Rødby und erwirtschaftet seit Jahren hohe Gewinne.

Als Grund für den Verkauf gilt das von Beginn an schlechte Verhältnis zwischen deutschen und dänischen Gesellschaftern, die sich permanent um die Geschäftsstrategie von Scandlines stritten.

Leser empfehlen 

(sueddeutsche.de/dpa)