Geschäften und Firmen in Deutschland entsteht ein wachsender Schaden durch Mehrwertsteuerbetrug mit gefälschten Zollstempeln. Grund soll eine Panne des Bundesfinanzministeriums sein.

Die Betrügereien haben nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) seit der EU-Osterweiterung drastisch zugenommen.

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Das Bundesfinanzministerium habe versäumt, den Unternehmen vor dem 1. Mai Originalstempel der Beitrittsländer zur Verfügung zu stellen, um sie mit vorgelegten Ausfuhrunterlagen vergleichen zu können.

Dies ermögliche es Schieberbanden, sich mit gefälschten Exportbelegen die Steuer erstatten zu lassen.

"Das Problem hat sich seit dem 1. Mai noch mal deutlich verschärft", sagte Steuerexpertin Esther Klein vom Handelsverband BAG der FTD. "Es wurden kistenweise gefälschte Stempel und Ausfuhrbelege sichergestellt."

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(sueddeutsche.de/dpa)