Das Management und der Betriebsrat von Opel verhandeln hinter verschlossenen Türen über das Sanierungspaket der Konzernmutter General Motors. Trotz der vereinbarten Geheimhaltung sickerten Zahlen durch, die vor allem in Rüsselsheim für Unruhe sorgen dürften: Dort sind angeblich bis zu 4500 Jobs gefährdet, in Bochum 4100.
Das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim ist laut einem Zeitungsbericht am härtesten von den geplanten Stellenstreichungen des Mutterkonzerns General Motors (GM) betroffen.
GM will in Rüsselsheim offenbar rund jede fünfte Stelle streichen. (© Foto: dpa)
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Dort sollen nicht wie bisher angenommen 4000, sondern sogar bis zu 4500 Arbeitsplätze abgebaut werden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
30-Stunden-Woche
In der schwach ausgelasteten Produktion solle außerdem die derzeit geltende 30-Stunden-Woche beibehalten werden. In Rüsselsheim arbeiten in Entwicklung, Fertigung (Vectra, Signum) und Verwaltung rund 20.000 Beschäftigte.
Eine Sprecherin sagte, Opel kommentiere diesen Bericht ebenso wie andere Zeitungsberichte und Spekulationen nicht.
Der Gesamtbetriebsrat und das Management verhandeln seit Anfang der Woche über den Sanierungsplan. Die Arbeitnehmervertreter fordern, dass alle Standorte erhalten bleiben und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.
Abweichung möglich
Die Zahlen des Stellenabbaus können je nach Ergebnis der Gespräche von den bisherigen GM-Plänen abweichen, heißt es in Unternehmenskreisen.
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Streit um Parteispitze bei der Linken