Die Pläne liegen auf dem Tisch, der Kampf um Opel ist in der Endphase. Fiat, Magna, Ripplewood - egal wer gewinnt, es droht ein massiver Stellenabbau.
Das will Fiat:
Für eine Übernahme von Opel verlangt Fiat bis zu sieben Milliarden Euro Bürgschaften vom Staat. (© Foto: ap)
Anzeige
Die Italiener schmieden den Plan, der zweitgrößte Autoproduzent der Welt zu werden. Wenn die Übernahme von Opel klappt, soll ein neuer Konzern gebildet werden, der nicht nur Fiat, sondern auch Opel und die Beteiligungen an Chrysler umfasst. Fiat-Chef Sergio Marchionne will vor allem durch Massenproduktionen die Kosten senken.
Laut Süddeutscher Zeitung verlangt Fiat für eine Opel-Übernahme Staatsbürgschaften in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro. Nach diesen Informationen soll zudem die Motoren- und Getriebefertigung nach Italien verlegt werden. Für Opel hätte dies zum Teil deutliche Einschnitte in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern zur Folge. Dem Motorenbau in der Pfalz würde das Aus drohen.
Der Konzern teilte mit, er wolle europaweit weniger als 10.000 Stellen abbauen. Spekulationen aus den vergangenen Wochen, einem Einstieg bei Opel könnten 18.000 Stellen zum Opfer fallen, seien "vollkommen unzutreffend". Der Abbau der Arbeitsplätze werde schrittweise und über alle europäischen Standorte verteilt stattfinden. Der Stellenabbau in Deutschland falle daher "deutlich geringer aus als spekuliert" worden sei.
Fiat-Boss Sergio Marchionne hatte zudem dem Spiegel gesagt, dass alle vier Standorte in Deutschland erhalten werden sollen.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 3 nächste Seite
- Opel Drei Angebote liegen vor 21.05.2009
- Opel und Fiat Sex mit dem Ex 20.05.2009
- Opel: Rettungskonzepte Fiat-Chef Marchionne umgarnt IG Metall 19.05.2009
- Medienbericht zu Opel-Rettung Magna ist der Favorit 21.05.2009
- Magna forciert Übernahme von Opel Mit russischem Geld zur Macht 13.05.2009
- General Motors Ach, ein Gewinn! 17.05.2010
- Wirtschaft kompakt Rückrufaktion - jetzt auch bei Porsche 27.04.2010
Neue Nutzungsbedingungen