Um die Benzinrechnungen ihrer Mitarbeiter zu drücken, setzen einige US-Behörden neuerdings auf die Vier-Tage-Woche. Auch deutsche Unternehmen handeln.
Als Anfang der neunziger Jahre die Absatzzahlen des Volkswagen-Konzerns in den Keller rauschten, stand das Management des Autobauers vor einer schwierigen Entscheidung: Kosten in Höhe von zwei Milliarden Mark mussten eingespart werden.
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In Zeiten hoher Benzinpreise ist das Werksfahrad eine preiswerte Alternative. (© Foto: dpa)
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Der üblichen Marktlogik zu Folge hätte dies etwa 30.000 Mitarbeiter den Arbeitsplatz gekostet. Doch es kam anders: Das Unternehmen entschied sich für ein neues Arbeitszeitmodell. Kernbestandteil der Vier-Tage-Woche bei VW waren kürzere Arbeitszeiten, ohne vollen Lohnausgleich. Als der Autobauer vor zwei Jahren schließlich wieder zur Fünf-Tage-Woche zürückkehrte, schien es, als hätte sich das Modell endgültig erledigt.
Doch jetzt steht die Vier-Tage-Woche vor einem kleinen Comeback. Diesmal sind nicht drohende Entlassungen die Ursache - sondern die steigenden Benzinpreise. Mehrere US-Universitäten und Behörden, darunter die Saint Francis University in Loretto, Pennsylvania, und die Stadt Birmingham, Alabama, haben in den letzten Monaten ihre Arbeitszeiten entsprechend verändert. Anders als bei VW wurde sie allerdings nicht verkürzt, sondern lediglich anders verteilt: Statt fünfmal acht arbeiten die Angestellten viermal zehn Stunden.
Ehrgeizige Klimaziele
Aufgrund des schwachen Dollars trifft der Anstieg des Ölpreises die US-Verbraucher besonders hart - vor allem Pendler aus ländlichen Regionen. Arbeitsplätze, die nicht in unmittelbarer Nähe vom Wohnort der Beschäftigten liegen, verlieren an Attraktivität. Viele Arbeitgeber sehen sich deshalb zum Handeln gezwungen, da sie fürchten, qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren.
Für Michael Bräuninger, Trendforscher am Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut, könnte die Vier-Tage-Woche ein Weg sein, Energie zu sparen. "Bezogen auf Deutschland gibt es aber verschiedenste Möglichkeiten, die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen", sagt Bräuninger.
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Putin und Hollande streiten um Intervention in Syrien
Die benannten Probleme resultieren daraus, dass die Arbeitswelt in vielen Bereichen organisatorisch und mentalitätsmäßig(Kontrollneurose bei Vorgesetzten und mangelnde Selbstdisziplin und Eigenverantwortung bei Mitarbeitern) in überkommenen Strukturen verhaftet ist, dies gilt es aufzubrechen. Die Probleme der Telearbeit sind lösbar.
Viele arbeiten in Büros am PC und per Telefon einfach bestimmte Arbeitsaufträge ab.
Natürlich ist der kollegiale Plausch überm Kantinenschnitzel nett, aber müssen sich deshalb tagtäglich Karwanen von Büroarbeitern rund um den Globus in Bewegung setzen?
Ein wesentlicher Teil der beruflich bedingten Mobilität lässt sich vermutlich nicht vermeiden, sollten wir aber nicht die Chancen der Technik nutzen und überflüssige Bewegungsströme zu reduzieren?
leider haben sich die Erwartungen (Stichwort Videokonferenz) nicht erfüllt. Es gibt reichlich Untersuchungen, daß Unternehmen, egal ob groß oder klein, doch wieder zu persönlichem Kontakt zurückgekehrt sind, weil die Verluste (kommunikation, Interaktion, Betriebsklima, effizienz etc. pp.) einfach zu groß sind. Kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen (Kleinstunternehmen, zwei ehemalige Mitarbeiter sind inzwischen selbständig und arbeiten auftragsweise - der Aufwand zur ständigen inhaltlichen und terminlichen Abstimmung ist enorm).
Eine ganz andere Frage ist natürlich, daß wir jetzt die Zeche zahlen für jahrzehntelang steuerlich geförderte Zersiedlung. Und auch noch bis jetzt drängen die Leute aus den Städten raus ins Umland, wenn sie es sich nur leisten können.
nee, 3,5l C3.
und die restlichen Tage mit dem Q7?
einfache Strecke 35km.
Da spare ich mir gleich noch das Fitnessstudio.
Paging