Bayer Schering Pharma

Mitarbeiter der Bayer Schering Pharma AG demonstrieren im Februar 2007 vor der Zentrale in Berlin. Bei der Fusion zum neuen deutschen Pharma-Marktführer Bayer Schering sollen 1500 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden. Den Standort Berlin trifft der Arbeitsplatzabbau besonders hart, da Arbeitsplätze in der deutschen Hauptstadt ohnehin Mangelware sind. Das liegt zum großen Teil am unzureichenden Wirtschaftswachstums Berlins, welches durch eine jüngste OECD-Studie belegt wird: In der Untersuchung wurde das Wachstum der 284 Regionen in den 30 Mitgliedsländern von 1998 bis 2003 analysiert. In dem Zeitraum sei der Beitrag Berlins an der gesamten Wirtschaftsleistung der OECD-Länder um knapp 15 Prozent geschrumpft, was die Hauptstadt zum Schlusslicht der untersuchten Regionen macht. Grund dafür ist vor allem die schlechte Entwicklung der Wirtschaftsleistung je Einwohner und pro Erwerbstätigen. Der Strukturwandel führte zu einer Spezialisierung auf wenige produktive Branchen. Gleichzeitig entwickelte sich die Produktivität in den einzelnen Branchen schlechter als im OECD-Schnitt.

(Foto: dpa)

1. Juni 2007, 23:00 2007-06-01 23:00:00  ©