Der ehemalige Fed-Chef Paul Volcker kämpft mit 82 Jahren seinen letzten großen Kampf gegen die Lobby der Wall Street. Die Banken zittern schon.
Es ist wieder eine dieser denkwürdigen Anhörungen, mittels derer der Bankenausschuss des amerikanischen Senats die Finanzkrise aufzuarbeiten sucht. Im Zeugenstand lümmelt sich ein ungewöhnlich finster dreinschauender Zwei-Meter-Mann, dem Tisch und Stuhl erkennbar zu klein sind. Paul Volcker, 82 Jahre alt, ist für die Verhältnisse des hohen Hauses eher nachlässig gekleidet: hellgrauer verbeulter Anzug, gestreiftes Hemd, rote Krawatte. Aber Volcker muss nicht auf Etikette achten - der frühere Chef der Federal Reserve ist eine Ikone der Wirtschaftspolitik. Der Ökonom Allan Meltzer bezeichnet ihn als den "besten Notenbankpräsidenten, den wir je hatten", und er ist nicht allein mit dieser Ansicht.
Einst war er Fed-Chef, jetzt schimpft er über die Finanzbranche: Paul Volcker. Die einzig sinnvolle Finanzinnovation der letzten 25 Jahre, die ihm einfalle, sei der Geldautomat, sagte er einmal. (© Foto: Reuters)
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Bei der Anhörung am Dienstagnachmittag versucht Volcker die Senatoren von etwas zu überzeugen, das Präsident Barack Obama die "Volcker-Regel" nannte: Geschäftsbanken sollen keine spekulativen Geschäfte auf eigene Rechnung und auf Risiko der Steuerzahler mehr machen dürfen. Die Regel, die Obama im Januar völlig überraschend vorgestellt hatte, würde darauf hinauslaufen, dass sich Großbanken wie JP Morgan Chase, Bank of America oder die Deutsche Bank von wesentlichen Teilen ihres Geschäftes trennen müssten. Normalerweise werden Zeugen bei den Anhörungen hier "gegrillt", also ziemlich ruppig angefasst. Bei Volcker ist dies anders. Die Senatoren befragen ihn höflich, niemand äußert direkte Kritik an "Mister Chairman", wie alle respektvoll sagen.
Mangel an Details
Nicht dass die Senatoren begeistert von Volckers Idee wären. Wie die meisten Fachleute bemängeln sie, dass sie der Vorstoß von Obama und Volcker völlig unvorbereitet getroffen hat. Das Gesetz über die Neuregelung der Finanzmärkte ist längst im Kongress und sollte demnächst vom Senat beschlossen werden. Christopher Dodd, der demokratische Vorsitzende des Ausschusses, sagt: "Die Finanzreform ist kein Buffet, bei dem man auf wöchentlicher Basis Dinge hinzufügen oder entfernen kann."
Viele Senatoren beklagen einen Mangel an Details. So sei nicht klar, wie man spekulativen Eigenhandel vom normalen Kundengeschäft unterscheiden könne. An dieser Stelle wenigstens löst sich die finstere Miene Volckers und weicht mitleidigem Lächeln: "Wenn die Banken behaupten, sie könnten das nicht unterscheiden, glauben Sie ihnen nicht. Die wissen sehr wohl, was Eigenhandel ist."
Viele Leute an der Wall Street können immer noch nicht so recht glauben, dass es ausgerechnet Paul Volcker ist, der ihnen die Fesseln anlegen will. Seine Regel würde die Rückkehr zur strengen Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken nach dem Glass-Steagall-Gesetz von 1933 bedeuten, einem Gesetz, das erst 1999 aufgehoben worden war, weil es als völlig veraltet galt.
Dabei war es gerade Volcker, der zum Aufstieg der Wall Street während des letzten Vierteljahrhunderts beigetragen hatte. Der eingeschriebene Demokrat begann seine politische Karriere 1969 im US-Finanzministerium. Als Abteilungsleiter für internationale Geldpolitik wirkte er daran mit, dass Präsident Richard Nixon im August 1971 einseitig die Bindung des Dollars ans Gold löste und damit das Währungssystem der Nachkriegszeit zum Einsturz brachte.
Im August 1979 benannte ihn Präsident Jimmy Carter zum Chef der Federal Reserve mit dem klaren Auftrag, die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Die Geldentwertung schritt damals mit zweistelligen Raten voran, und es war klar, dass die USA unter diesen Bedingungen wirtschaftlich nicht gesunden konnten. Volcker verordnete dem Land eine Radikalkur: Er erhöhte den Leitzins von 11,9 auf zuvor unvorstellbare 20 Prozent. Das Ergebnis war eine Rezession - die bis dahin schwerste seit dem Zweiten Weltkrieg.
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Demonstrationen in Hamburg
die konsprative Geheimsitzung , versammelt ein viertel ges Vermögens der damaligen Bankenwelt - Rockefeller, Rothschild, Morgan, Warburg, Kuhn &Loeb u.a. hatten eine teuflische Idee, wie man immer wiederkehrende Spekulationsverluste an der Börse dem kleinen aufs Auge drücken könnte und gleichzeitig die Politik abhängig von den Bänkstern.Das gelang 1913 mit dem Federal Reserve Act. Der ahnungslose Wilson und der Kongress stimmten zu.Abschaffung des Goldstandards und Vergabe derLizenz zum" Gelddruckens aus dem Nichts" an die Privat-Gängster (oben) .Wilson 6 Jahre später: "ich habe mein Lamd ruiniert, als ich es der Kreditwirtschaft der Wall Street ausgeliefert habe ". Mayer Amschel ( der Inbegriff des skrupellosen Bänkster, von den Nazis für Judenhetze mißbraucht ), der sich später Rothschild nannte (nach dem roten Schild über der Haustür in Frankfurt) : gebt mir die Kontrolle über die Geldpolitik des Landes, und mir ist egal, wer die Gesetze macht .Nachzullesen : DIE KREATUR VON JEKYLL iSLAND ; DAS SCHRECKLICHTSE UNGEHEUER; DAS DIE INTERNATIONALE HOCHFINANZ JE ERFAND" --G.Edward Griffin- certyfied Finazial Planner vom FPInstitu in Denver ( 600 Seiten intensivste Recherchen)