Noch gibt es nur Spekulationen: Microsoft und Yahoo sollen sich auf eine umfassende Kooperation geeinigt haben. Beide Seiten versprechen sich viel.
Der Software-Konzern Microsoft und der Internet-Suchmaschinenbetreiber Yahoo haben sich nach Angaben aus Kreisen auf eine Online-Partnerschaft geeinigt.
(© Foto: AP)
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Nach monatelangen Verhandlungen hätten beide Seiten einen Durchbruch erzielt, dessen Ergebnisse binnen 24 Stunden bekanntgegeben würden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Zusammenarbeit konzentriere sich auf Online-Suche und Internet-Anzeigen. Microsoft zahle keine Gebühren an Yahoo.
Microsoft und Yahoo lehnten eine Stellungnahme ab. Microsoft und Yahoo hatten seit Monaten über eine Zusammenarbeit im Bereich der Internet-Werbung verhandelt, dessen Markt von Google beherrscht wird.
Im vergangenen Jahr war Microsoft mit dem Versuch gescheitert, Yahoo für 47,5 Milliarden Dollar zu übernehmen. Ein Anlauf von Yahoo wiederum für eine Zusammenarbeit mit Google wurde wegen wettbewerbsrechtlicher Probleme gestoppt.
Yahoo kämpft seit drei Quartalen mit Umsatzrückgängen und erhofft sich von der Kooperation Einsparungen von mindestens 500 Millionen Dollar. Microsoft hingegen versucht, mit der neuen Suchmaschine Bing Google Marktanteile abzujagen. Auf dem US-Markt hat Google einen Anteil von 65 Prozent, Microsoft und Yahoo kommen zusammen auf rund 28 Prozent.
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(sueddeutsche.de/Reuters/hgn)
Unnütze Hygienemaßnahmen
Yahoo war einmal eine wirklich gute Suchmaschine. Viele stiegen von Altavista, Lycos etc. dorthin um, weil die Ergebnisse treffender waren. Bis irgendwann Google kam.
Von der Qualität der Ergebnisse konnte Yahoo durchaus mithalten, aber was störte war die hoffnungslos überladene Seite an sich, der Google mit seiner schlanken Architektur haushoch überlegen war. Außerdem war die Werbung nicht so penetrant platziert, dass man erst einmal scrollen musste, um nicht-kommerzielle Ergebnisse zu sehen.
Yahoo hat das bis heute nicht begriffen oder die Konkurrenz zu Google einfach aufgegeben. Eigentlich hat diese Firma kaum noch eine Existenzberechtigung. Ich wüsste spontan nichts, was ich nicht woanders auch mindestens genauso gut oder besser bekäme.