Die beiden Nahrungsmittelkonzerne Nestle und Pepsi haben über ein Megafusion nachgedacht. Doch Nestle befürchtete offenbar einen Ansehensverlust.
Nestle und PepsiCo haben einem Pressebericht zufolge über eine Megafusion nachgedacht. Die Nahrungsmittel- und der Getränkekonzerne hätten im Spätfrühling Fusionsgespräche geführt, schreibt das Wall Street Journal Europe (Donnerstag) unter Berufung auf Kreise.
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Der Zusammenschluss zu einem riesigen Nahrungsmittel- und Getränkekonzern sei aber schließlich an diversen Komplikationen, die sich daraus ergeben hätten, gescheitert.
Laut dem Blatt wurden die Gespräche von Pepsi initiiert. Nestle sei der Idee zu einem Grosskonzern aber widerstanden, da die Schweizer aufgrund der Pepsi-Produkte eine Verwässerung beim Wandel zu einem Konzern mit Fokus Ernährung, Gesundheit und Wellness befürchtet habe.
Zudem hätten sich beim Zusammenschluss von zwei Riesenkonzernen wie Pepsi (mit einer Marktkapitalisierung von 108 Mrd Dollar) und Nestle (150 Mrd Dollar) eine große Anzahl weiterer Probleme ergeben. Gegenwärtig gebe es keine Gespräche mehr, schreibt das WSJE mit Bezug auf die Kreise.
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(dpa-AFX)
Wenn der Aufmacher stimmen sollte, dann hat Nestle klug gehandelt. Allerdings ist dann fraglich, weshalb man überhaupt Gespräche geführt hat.
Nach dem es doch allen klar sein muss, dass Cola - Produkte, egal ob Pepsi oder Coca hierzulande in punkto Gesundheit einen miserablen Ruf geniessen.