Schlag auf Schlag: Am Donnerstag trat Norbert Hansen als Transnet-Vorsitzender zurück - einen Tag später präsentiert die Bahngewerkschaft bereits seinen Nachfolger.
Der neue Mann im Transnet-Führerhaus ist ein alter Bekannter. Lothar Krauß, bislang Hansens Vize und zuständig für die Themen Mitbestimmung und Finanzpolitik, soll neuer Chef der Bahngewerkschaft werden. Darauf hätten sich der Geschäftsführende Vorstand und die Bezirksvorsitzenden geeinigt, teilte Transnet mit.
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Lothar Krauß soll neuer Transnet-Chef werden. (© Foto: AP)
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Krauß verteidigte auch den umstrittenen Wechsel Hansens. "Das ist Bestandteil der deutschen Mitbestimmungskultur." Der designierte Transnet-Chef sagte, er sei stolz darauf, dass Gewerkschafter auch Verantwortung in der Funktion eines Arbeitsdirektors übernähmen. "Das halte ich für vollkommen ok", sagte Krauß. Er verwies darauf, dass dies in anderen großen Unternehmen ebenfalls üblich sei.
Norbert Hansen, der bisherige Transnet-Chef wird voraussichtlich in die Spitze der Deutschen Bahn wechseln. Daher hatte er den Vorsitz am Donnerstag abgegeben. Hansen galt als einer der wenigen Unterstützer der Bahn-Privatisierung in den Gewerkschaften, sein angestrebter Wechsel zur Bahn als Personalvorstand wird teils heftig kritisiert. Transnet hat 240.000 Mitglieder und ist damit die größte Gewerkschaft bei der Deutschen Bahn.
(sueddeutsche.de/AFP/dpa/tob)
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Ich kenne Krauß nicht - aber seine Gesundheit - er sollte dringend eine Diät halten und etwas für seine Fitneß tun!
Früher nannte man das Wohlstandsspeck!
"Bestandteil der deutschen Mitbestimmungskultur" ist heute Korruption und Filz und Schmiermittel.
Beuys nahm Butter.
Ich verstehe die Gewerkschaftsmitglieder nicht, die sich so verschaukeln lassen, obwohl jedem das Spiel, wie es gespielt wird, bekannt ist. Siemens kauft sich ´ne Gewerkschaft, VW kauft sich ´nen Gewerkschaftsboß und geht in den Puff, christliche Gewerkschaften verkaufen jede Ethik und verraten wieder einmal ihren "Herrn" und bei der Bahn läuft´s wie geschmiert.
Die Mitbestimmung ist zu einer gekauften Fremdbestimmung im Sinne der Eigentümer verkommen. Man sollte sie deshalb abschaffen und ersetzen durch ein Losverfahren, daß jedem Betriebsmitglied die gleichen Chancen einräumt, kurzfristig abzuräumen.
Er meinte statt "Mitbestimmungskultur" wohl "Mitnahmekultur" oder "Selbstbedienungskultur". Damit hat er sicher schon sein Programm als Gewerkschaftsfunktionär abgesteckt: Er wird ebenso wie Hansen den echten Arbeitnehmervertretungen wie der GDL das Leben schwer machen, dafür aber bei Mehdorn das kuschende Schoßhündchen spielen. Und wer weiss, welches der Judaslohn sein wird, den er eines Tages kassieren darf. Bei Hansen war es ja der des Arbeitsdirektors.
Der neue Transnet-Chef ist doch schon wieder ein SPD-Parteigenosse, der mit Beck, Tiefensee, Hansen, Mehdorn und den anderen Spießgesellen die Anti-Arbeitnehmerpolitik dieser lächerlichen Pseudo-Gewerkschaft fortsetzen wird! Es gibt einfach keine Hoffnung für die bei Transnet organisierten Bahnangestellten oder für die Bahnkunden!
Ja halten die uns alle für deppert! Des hat mit Gewerkschaften nichts mehr zu tun.
Da sind mir die Arbeitgebervertreter lieber, da weis ich wie ich dran bin.