Für die Mobilfunk-Branche ist der Markt noch lange nicht gesättigt. In einigen europäischen Ländern gibt es zwar bereits mehr Handys als Einwohner - doch in Deutschland ist das noch nicht der Fall.
Der Zählerstand auf der Homepage der 3GSM Association klettert unaufhörlich.
Die Handybetreiber wollen, dass ihre Kunden mehr Zeit im Mobilfunk-Netz verbringen - sie locken mit Videospielen, Musik und Fernsehangeboten. (© Foto: dpa)
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Mehr als 1,23 Milliarden zeigt er bereits an: So viele Menschen auf der Welt besitzen ein Handy, das nach dem am weitesten verbreiteten und in Europa üblichen GSM-Standard funktioniert; über andere Netze telefonieren weitere 400 Millionen.
Einige Mobilfunkteilnehmer haben nur ein Notfalltelefon im Handschuhfach liegen, andere haben ihren Festnetzapparat komplett ersetzt.
Alle zusammen ernähren sie eine Branche, die nach Einschätzung der Deutschen Bank dabei ist, zu einem der weltweit führenden Wirtschaftszweige zu werden.
Neue Impulse
Im vergangenen Jahr haben die Mobilfunkbetreiber den Marktforschern von Idate zufolge in 27 europäischen Ländern bereits 140 Milliarden Euro umgesetzt. Mehr als ein Zwischenstand soll das aber nicht bleiben.
Deshalb werden sich vom Montag an Manager aus aller Welt auf dem 3GSM World Congress in Cannes, der größten Branchenmesse, wieder einmal die Köpfe über Wachstumsstrategien zerbrechen.
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Linke mit neuer Führung