Sollte sich Arbeitsminister Scholz mit seinen Mindestlohnplänen durchsetzen, sind nach Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft bis zu vier Millionen Stellen gefährdet.
Die flächendeckende Einführung von Lohnuntergrenzen sei "ökonomisch und sozialpolitisch unsinnig", schrieb der Direktor Michael Hüther des arbeitgebernahen Instituts in einem Gastbeitrag für die Bild am Sonntag laut Vorabbericht.
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"Das Fiasko mit dem Mindestlohn für Postdienste, der bereits zu zehntausenden von Kündigungen geführt hat, sollte eine Lehre sein."
Am Freitag hatte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz eine Gesetzesinitiative zur Detailabstimmung in die Ressorts verschickt, die den Weg für Mindestlöhne in allen Branchen eröffnen soll.
Der Vorschlag des SPD-Politikers soll es Arbeitgebern und Gewerkschaften wesentlich erleichtern, Untergrenzen zu vereinbaren.
(sueddeutsche.de/Reuters/hgn)
Gysi gegen Lafontaine
Liest man das, weiß man mittlerweile doch sofort, wer diese 'Wissenschaftler' für ihr Jammern bezahlt:
Es sind diejenigen Unternehmen, ihre Gewinne über Dumpinglöhne finanzieren: Niedrig-Entgelt, das vom Staat - also von den Steuerzahlern, auf Kosten regulär bezahlter Arbeit subventioniert wird. Der Wegfall dieser Umwegfinanzierung von Unternehmen könnte selbstverständlich den Profit jener mindern, die sich Klageweiber vom Typ IdW halten.
Die Niederländer machen vor, wie es geht, und selbst einer deutschen Regierung bleibt auf längere Sicht kaum etwas anderes übrig, wenn sie ihr Volk noch braucht und sich kein neues wählen - oder billig importieren - will...
Dies ist eine klassische Nichtnachricht. Aussagewert, gleich null.
Die Behauptung: "Das Fiasko mit dem Mindestlohn für Postdienste, der bereits zu zehntausenden von Kündigungen geführt hat, sollte eine Lehre sein." ist polemisch und so wie ich die 'Szene beobachte, auch noch unwahr. Es wurden mehrere Hundert MA entlassen. Von Zehntausenden kann keine Rede sein. Der Artikel ist eine klare Meinungsmanipulation zu Gunsten des Springer-Verlags, die Gründe sind bekannt.
Hüther hat wahrscheinlich auch noch nicht begriffen, dass bei dem Insolvenz-Verwalter mehr Angebote von neuen Investoren vorliegen, als Verfügungsmasse vorhanden ist.
Außerdem, hat man die PIN in die Pleite getrieben, ohne dass bisher die höheren Löhne gezahlt wurden!!