SAP verschärft den Kampf mit dem Rivalen Oracle: Der Software-Konzern kauft den Datenbank-Spezialisten Sybase - und das neue Führungsduo setzt eine erste Duftmarke.
Es ist der erste Übernahme-Coup des neuen SAP-Führungsduos Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe:Der deutsche Softwarekonzern kauft den kalifornischen Datenbank-Spezialisten Sybase und zahlt 5,8 Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro). Das teilten beide Unternehmen mit.
SAP kauft den Datenbank-Spezialisten Sybase für 5,8 Milliarden Dollar. (© Foto: dpa)
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Mit der Übernahme verschärft sich der Wettbewerb zwischen den beiden Rivalen SAP und Oracle. Denn der Hersteller der gleichnamigen Datenbank-Software hatte im vergangenen Jahr Sun Microsystems gekauft.
SAP-Aktien verlieren
Für jede Sybase-Aktie bietet SAP 65 Dollar. Die Transaktion soll im dritten Quartal des Jahres abgeschlossen werden.
McDermott nannte den Kauf von Sybase eine "spielentscheidende Transaktion". Er sagte, dass die US-Firma neben Datenbank-Anwendungen auch Programme für den Einsatz von Unternehmenssoftware auf Mobiltelefonen herstelle.
Der Zusammenschluss kombiniere "die beste Unternehmenssoftware der Welt mit der leistungsfähigsten Infrastruktur-Plattform für mobile Geräte", sagte McDermott.
Die Anleger sind weniger optimistisch. An der Frankfurter Börse gehörten die SAP-Aktien mit einem Minus von 2,5 Prozent zu den Verlierern im deutschen Leitindex Dax. Dabei werteten Analysten die Übernahme grundsätzlich positiv. Allerdings habe SAP bei Zukäufen und der Nutzung der erworbenen Technologien nicht immer ein glückliches Händchen gehabt, sagte Analyst Jack Gold von J.Gold Associates. Die Papiere von Sybase schossen in Frankfurt um 57,4 Prozent auf 52,10 Euro nach oben.
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(sueddeutsche.de/apn/Reuters/tob/mel)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Aktion GELD ZUM FENSTER RAUS!!! Auf dem Gebiet der relationalen Datenbanken (im "Großeinsatz") ist Oracle mit einem Marktanteil von 60% ein quasi Standard. Danach kommt der SQL-Server von MS und der "klägliche" Rest verteilt sich unter anderm auch auf die DB von Sybase. Wenn man bedenkt das Oracle vor kurzem (für viel weniger Geld übridings!) sich die Open-Source DB MySql unter den Nagel gerissen hat, dann kann ich sogar von München aus das Gelächter aus der Oracle-Firmen-Zentrale hören.