Online-Händler Amazon hat dicke Gewinne eingefahren. So richtig froh macht das aber niemanden - die Anleger hatten noch mehr erwartet. Außerdem: McDonald's verkauft fleißig Burger.
Der Online-Händler Amazon hat im zweiten Quartal weniger verdient als erwartet und damit seine Anleger enttäuscht. Der Kurs der Amazon-Aktie stürzte nachbörslich um 14 Prozent ab.
Bild vergrößern
Kräftiger Gewinn und trotzdem sind die Anleger nicht zufrieden: Analysten hatten mit Profit beim Online-Händler Amazon gerechnet. (© dpa)
Anzeige
Vor allem der Anstieg bei den operativen Kosten um 40 Prozent beunruhigte. Für das zu Ende gegangene Vierteljahr wies das Unternehmen gegenüber dem Vorjahresquartal zwar einen um 45 Prozent auf 207 Millionen Dollar gestiegenen Nettogewinn aus. Das entsprach einem Gewinn je Aktie von 45 Cent. Analysten hatten im Schnitt aber mit einem Gewinn je Aktie von 54 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg um 41 Prozent auf 6,57 Milliarden und lag damit leicht über den Erwartungen der Wall Street.
Beflügelt von der Begeisterung über sein Lesegerät Kindle war der Amazon-Gewinn in den beiden vorangegangenen Quartalen explodiert, Analysten hatten jedoch die Sorge geäußert, der Schwung könne nachlassen. Angesichts der Konkurrenz des iPad von Apple und des preiswerteren Nook von Barnes & Noble geriet Amazon zuletzt unter Druck und senkte den Preis für den Kindle.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 3 nächste Seite
- Wirtschaft kompakt Online-Wurst in der Kritik 15.07.2010
- Amazon verkauft Lebensmittel Essbares frei Haus 01.07.2010
- Wirtschaft kompakt Burger, Pommes, Gift 04.06.2010
- Microsoft-Chef Ballmer: Hoffnung auf die PC-Blütezeit 04.06.2010
- Microsoft: Russischer Spion Kleiner Hai 15.07.2010
- Krise beim IT-Giganten Microsoft-Visionär wirft hin 19.10.2010
- Microsoft Rekord-Update wegen Dutzender Sicherheitslücken 13.10.2010
Neue Nutzungsbedingungen
Auch wir wurden vom Erfolg überrollt. Im letzten Monat hat unser Buchladen gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 35,1 % erreicht - auch ohne Kindle. Ist allerdings ein Dreck gegen eine Steigerung von 45 %, also auch keine Meldung wert.
Windows 7, die ausgereifte Version von Vista, hat eine Menge angenehmer Features und auch ein Softwarearchitekt hat viele neue Möglichkeiten.
Leider funktioniert es immer noch nicht so ganz mit der Aufbereitung mobiler Anwendungen... vielleicht mit Windows Phone 7. Man darf gespannt sein.