Schlechte Nachrichten von Deutschlands Vorzeigebranche: Die Wirtschaftskrise hat zu einem massiven Auftragseinbruch in der Metallindustrie geführt - jetzt steht den Firmen ein hartes Jahr 2009 bevor.
Deutschlands Vorzeigeindustrie gerät immer stärker in den Sog der Wirtschafts- und Konjunkturkrise. Alleine im Oktober seien die Auftragseingänge in der Metall- und Elektroindustrie um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat eingebrochen, gab der Arbeitgeberverband bekannt.
Der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland steht ein hartes Jahr 2009 bevor. (© Foto: dpa)
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Bis in den September habe die Branche noch einen Zuwachs an Beschäftigung verzeichnen können, sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser der Berliner Zeitung. "Seitdem ist der Job-Aufbau zum Stillstand gekommen."
Personalabbau steht bevor
Das Jahr 2009 wird damit zur Bewährungsprobe für die exportstarke Branche - mit deutlichen Belastungen. Kannegiesser kündigte bereits drastische Einschnitte an. Zwar würden die Unternehmen alles daran setzen, ihre Stamm-Mitarbeiter durch das Konjunkturtal zu halten. "Wir werden um einen Personalabbau nicht herumkommen."
Wegen der schwierigen Lage würden zudem viele Unternehmen die Klausel zur zeitweisen Aussetzung der Lohnsteigerung in Anspruch nehmen, die im jüngsten Tarifvertrag vereinbart wurde, sagte Kannegiesser. "Wir erwarten von der IG Metall, dass sie hier nicht hinter den Kulissen bremst", forderte der Gesamtmetall-Chef. "Ansonsten würde die Glaubwürdigkeit von Tarifvereinbarungen und Tarifparteien leiden." Im Mitte November vereinbarten Tarifabschluss war festgelegt worden, dass wirtschaftlich schwache Firmen mit Zustimmung des Betriebsrats Teile des Tarifpakets flexibel gestalten können.
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(sueddeutsche.de/AFP/dpa-AFX/Reuters/tob)
Maßnahmenpaket "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung"
Wenn man das KfW-Sonderprogramm 2009 ließt, kann man nur eine Bewertung abgeben..Thema verfehlt.
Das hilft keinen durch die Finanzkrise betroffenen kleinen Unternehmen. Firmen brauchen zur Zeit Kredite um Aufträge zu finanzieren und neue Entwicklungen zu bezahlen.( Auch um Kunden Finanzierungen anzubieten, die wegen der Krise keine Kredite von Ihrer Bank bekommen )
Doch davon ist bei dem Paket nicht die Rede! Ein Witz ist das
... ich persönlich erwarte wöchentlich korrigierte Wasserstandsmeldungen im Hinblick auf Auftragseinbruchsprozente, Wirtschaftswachstumschätzungen, Arbeitlosenquotenentwicklungen, Insolvenzanmeldungen, ...
... da können Merkel, Steinbrück & Co. noch so oft & wie es ihnen gerade gelüstet die frohe Botschaft verkünden, dass eine Politik der ruhigen - eher wohl der ruhenden - Hand die einzig wahre sei.
In Wirklichkeit haben die
a) keinen Plan
b) die durch nichts zu begründende Hoffnung, dass sie in der Zeit vor den Wahlen noch irgenwie beim geneigten Wahlvolk punkten könnten - aber auch da haben sie wirklich keinerlei Idee, wie sie dies bewerkstelligen sollten
.
Es ist schon heute als politkriminelles Handeln den BürgerInnen gegenüber zu werten, wenn unsere ChefvolksvertreterInnen inklusive jeweiligem Gefolge aus irgendwelchen billigsten wahltaktischen Überlegungen heraus, dringendsten Handlungsbedarf auf einen undefinierten Sankt-Nimmerleinstag verschieben, an dem Maßnahmen, die heute noch Wirkung zeigen könnten, schon nicht mehr greifen können, weil bis dahin der Realwirtschaftskarren viel zu tief in den Rezessionssumpf abgesunken oder auch schon in diesem abgesoffen ist.
Die korrekte Überschrift müsste lauten:
Aufträge in der Metall- und Elektrobranche gehen auf historischen Durchschnitt zurück.
In den letzten Jahren war die Auftragslage nämlich aussergewöhnlich gut. Aber mit Fakten kann man als Journalist nicht auffallen.
Nein die Begründung, dass es 2010 wieder bergauf geht ist, weil 2009 Wahlen sind.
Mittel- oder gar langfristig denken kann ohnehin keiner und wird vom dummen Volk auch garnicht gewollt.
Was offensichtlich ist, nämlich harte Zeiten in 2009, sieht man voraus, ab 2010 geht's dann wieder aufwärts. Begründung? Na, 2010 kommt doch nach 2009!
Paging