Service-Offensive bei McDonald's Deutschland: Mit neuen Produkten und mehr Freundlichkeit soll der Umsatz deutlich gesteigert werden.
"Cola mittel oder groß? Pommes mit Ketchup?" Solche Satzfetzen soll es am Tresen von McDonald's-Restaurants bald nicht mehr geben. "Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter mit den Kunden in kompletten Sätzen reden", sagt Bane Knezevic, Deutschland-Chef der Imbisskette.
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Dies gehört zu einer Service-Offensive, die sich der Marktführer im laufenden Jahr vorgenommen hat. McDonald's hat festgestellt, dass sich so der Umsatz um einiges steigern lässt - vor allem dann, wenn die Mitarbeiter mit der neuen Freundlichkeit auch noch zusätzliche Produkte anpreisen. Knezevic macht es vor: "Wollen Sie die Cola mittel oder groß haben, und möchten Sie gerne einen Salat dazu bekommen?"
Tastbildschirme für die Mitarbeiter
Woher die zusätzliche Zeit für solche Bandwurmsätze stammen könnte (beim standardisierten Verkauf geht es um Zehntelsekunden), hat sich das Unternehmen auch schon überlegt. Das Bedienungspersonal soll Tastbildschirme bekommen; dadurch entfalle das "zeitraubende" Weitersagen der Bestellungen in die Küche, sagt Knezevic.
All dies ist Teil des Bemühens von McDonald's, aus derselben Anzahl von Filialen mehr herauszuholen. So sind noch mehr Kaffee-Abteilungen namens McCafé geplant - 400 der 1300 Gaststätten in Deutschland haben nun schon eine solche Bar, 2008 sollen mehr als 100 hinzukommen. Oder der sukzessive optische Umbau sämtlicher Niederlassungen - bis zum Jahresende soll dies umgesetzt sein. Elf bis zwölf Prozent Umsatzplus bringe eine solche Auffrischung im ersten Jahr, rechnet Knezevic vor. Man habe auch mehr Personal eingestellt, mit einem Plus von 3000 Stellen habe man 2007 insgesamt 55000 Menschen beschäftigt. Die Zahl der Restaurants sei hingegen nahezu gleich geblieben und solle auch 2008 kaum wachsen.
Suppen im Test
Lange Zeit lief das anders - in manchem Jahr eröffnete der Konzern hunderte neuer Imbisse. Wenn der Umsatz dennoch stagnierte, wie 2003 geschehen, rutschte der Gewinn in den Keller. Jetzt wachse der Überschuss regelmäßig stärker als die Einnahmen, sagt der Deutschland-Chef. Er beziffert allerdings nur den Umsatz, der 2007 um 4,9 Prozent wuchs und einen Rekordwert von 2,7 Milliarden Euro erreichte. Die börsennotierte US-Muttergesellschaft McDonald's weist traditionell keine Ertragszahlen für Ländergesellschaften aus. Für 2008 kündigte Knezevic weitere Zuwächse an, ohne genaue Prognosen abzugeben. Mithelfen sollen dabei neue Produkte, beispielsweise eine größere Auswahl von Salaten oder die Einführung eines Shrimp Burger mit Krabben als Belag. "Wir haben einen großen Vorrat an Ideen", sagte Knezevic.
Um dies zu beweisen, fand das Jahrespressegespräch in einem"weltweit einmaligen" Testrestaurant von McDonald's im Münchner Vorort Kirchheim statt. In diesem Lokal, das für jedermann zugänglich ist, sind beispielsweise Suppen im Angebot, etwa der vor allem in Ostdeutschland beliebte Soljanka-Eintopf. Was von diesen Nahrungsmitteln einmal in ganz gewöhnlichen Filialen angeboten wird, erklärte Knezevic zum Betriebsgeheimnis. Doch egal, was an neuen Produkten komme - eines sei klar: "Burger bleiben unser Kerngeschäft." Alles andere diene nur dazu, dem Kunden eine gewisse Auswahl zu bieten; das gehöre zu einem guten Service dazu.
- Überstunden Das McDonald's Einmaleins 28.01.2008
- Diskriminierung und McDonald's "Keine Typen ohne Zähne" 29.01.2008
- Ausbildung bei McDonald's Dr. Cheeseburger 28.01.2008
(SZ vom 28.02.2008/mah)
Schlosshotels in Polen
@Astra
Zu den verhungernden, es rächt sich nun, dass man der Meinung war, man tut den Menschen etwas Gutes, indem man ihnen eine Menge zu essen gibt, in Landstrichen die von sich aus keine Nahrung hergeben. Dadurch kam es zu einem starken Anstieg der dortigen Bevölkerung und einer nicht mehr zu deckenden Nachfrage.
Es ist wie im Tierreich, je mehr Nahrung es gibt, desto mehr Nachwuchs gibt es bei den Tieren die selbige Nahrung essen. Gibt es weniger Nahrung, dann stirbt ein Teil der Population, damit sich das Nahrungsangebot erholen kann. Sowas nennt man einen natürlichen Kreislauf.
"Etwa 7 kg (!) Getreide werden benötigt, um z.B. 1 kg (!) Rindfleisch zu erzeugen"
Das ist nun mal so. Fleisch gehört genauso zu den menschlichen Grundnahrungsmittel wie Brot. Rinder abschaffen? Milch auch? Nur noch Getreide, Mais, reis und Soja? Monokulturen?
Ein Drittel der globalen Getreideernte wird an sogenannte Nutztiere verfüttert, während jeden Tag 40.000 Menschen an Hunger sterben!
Allein ein Drittel aller deutschen Rinder wird mit Futter versorgt, das aus Südamerika stammt. ,,Dort brennen die Regenwälder und Savannen, weil sie Sojafeldern weichen müssen, die Kraftfutter für deutsches Vieh liefern". (SPIEGEL 06/2001)
Heute bevölkern allein 1,3 Milliarden (!) Rinder die Erde. Ihr Lebendgewicht übertrifft das der gesamten Menschheit fast um das Dreifache! Ein einziges Mastrind verbraucht 600.000 Liter Wasser für den Anbau seines Futters. Und in einem Mastbetrieb mit 10.000 Tieren fallen an einem einzigen Tag 200.000 kg (!) Dung an, der die Böden verseucht!
"Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter mit den Kunden in kompletten Sätzen reden"
Es wäre schon nett, wenn die Mitarbeiter deutsch sprechen und verstehen würden.